Stuttgart & Region

OB-Wahl in Stuttgart: Frank Nopper gewinnt ersten Wahlgang, Neuwahl am 29. November

OB Wahl 2020 Stuttgart OB Dr Frank Nopper kandidiert für den OB in Stuttgart
OB Dr Frank Nopper kandidiert für den OB in Stuttgart. © campaigners Network

Frank Nopper hat den ersten Wahlgang der Oberbürgermeisterwahl in Stuttgart gewonnen. Für eine absolute Mehrheit hat es jedoch nicht gereicht. Am 29. November wird es eine Neuwahl geben. Die Ereignisse des Wahlabends und die Ergebnisse können Sie hier nachlesen.

20.41 Uhr

Frank Nopper zeigt sich mit zufrieden mit seinem Ergebnis. "Ich bin hochzufrieden und glücklich mit diesem Ergebnis, das mich bis zum zweiten Wahlgang bis in die Zehenspitzen motiviert", wird Backnangs Oberbürgermeister von der Deutschen Presseagentur (dpa) zitiert. Er starte nun aus der Pole-Position in die zweite Runde. "Mit diesem Ergebnis im Rücken werden wir mit ganzer Kraft aber auch mit Demut in die nächsten drei Wochen gehen."

Mit diesem Statement beenden wir diesen Liveblog. Vielen Dank!

20.34 Uhr

Die Stadt Stuttgart hat soeben das vorläufige amtliche Endergebnis bekannt gegeben. Nun ist es offiziell: Es wird am 29. November eine Neuwahl geben. Die meisten Stimmen entfielen auf Backnangs amtierenden Oberbürgermeister Frank Nopper. Der CDU-Kandidat holte 31,8 Prozent der Stimmen. Zweite wurde Veronika Kienzle (Grüne). Sie holte 17,2 Prozent der Stimmen. Mit 15 Prozent der Stimmen landete Marian Schreier auf Platz drei. An vierter Stelle folgt Hannes Rockenbauch (SÖS) mit 14 Prozent der Stimmen.

20.18 Uhr

Die Stadt will gegen 20.30 Uhr das vorläufige amtliche Endergebnis bekannt geben.

20.05 Uhr

Nach 531 von 545 Wahlbezirken liegt die Wahlbeteiligung bei 48,9 Prozent. Das Statistische Amt hatte auf Basis der abgegebenen Stimmen bis 17 Uhr eine hohe Wahlbeteiligung von insgesamt 51,6 % vorhergesagt.

20.02 Uhr

Die Zweitplatzierte Veronika Kienzle (Grüne) erhielt die meisten Stimmen in den Stadtbezirken West, Süd und Mitte, wo sie nach aktuellem Zwischenstand bei über 20 Prozent der abgegeben Stimmen liegt. In allen drei Stadtbezirken sind jedoch noch nicht alle Wahlbezirke erfasst.

19.53 Uhr

Frank Nopper (CDU) konnte vor allem die Wähler in den Stadtbezirken Mühlhausen und Münster überzeugen. In beiden Bezirken erreichte er über 40 Prozent der abgegebenen Stimmen. Gute Ergebnisse erzielte er außerdem in Untertürkheim (39,0 %), Sillenbuch (38,8 %) und Stammheim (37,6 %), ebenfalls in Obertürkheim und Degerloch, wo jedoch noch auf die Ergebnisse von einzelnen Wahlbezirken gewartet wird.

19.43 Uhr

"Die Auszählung ist auf der Zielgeraden", erklärt Stadtsprecher Sven Mattis auf Twitter. Das Ergebnis soll bald verkündet werden.

19.34 Uhr

14 Wahlbezirke müssen noch ausgezählt werden. Das erwartete Kopf-an-Kopf-Rennen ist ausgeblieben. Frank Nopper hat sich mit 32,1 Prozent (Stand nach 531 Wahlbezirken) deutlich von der Konkurrenz abgesetzt. Für eine Entscheidung am Sonntag wird es aber nicht mehr reichen. Stärkste Konkurrentin ist die Grünen-Kandidatin Veronika Kienzle mit 17,2 Prozent der Stimmen. 

Auf weiteren Plätzen folgen der als unabhängiger Bewerber angetretene Marian Schreier mit 14, 8 Prozent, Stadtrat Hannes Rockenbauch (SÖS/Linke) mit 13,8 Prozent und der offizielle SPD-Kandidat Martin Körner mit 9,8 Prozent.

19.26 Uhr

Es fehlen noch die Ergebnisse aus 25 Wahlbezirken. Zeit für einen weiteren detaillierten Zwischenstand:

  • Marian Schreier (parteilos): 14,8 %
  • Frank Nopper (CDU): 32,1 %
  • Malte Kaufmann (AfD): 2,2 %
  • Hannes Rockenbauch (SÖS): 13,8 %
  • John Heer (parteilos): 0,8 %
  • Friedhild Miller (parteilos): 0,3 %
  • Issam Abdul-Karim (parteilos): 0,6 %
  • Marco Völker (parteilos): 0,3 %
  • Martin Körner (SPD): 9,8 %
  • Werner Ressdorf (parteilos): 0,1 %
  • Sebastian Reutter (parteilos): 4,4 %
  • Veronika Kienzle (Grüne): 17,2 %
  • Ralph Schertlen (parteilos): 1,0 %
  • Michael Ballweg (parteilos): 2,6 %

19.21 Uhr

Inzwischen sind 500 von 545 Wahlbezirken ausgezählt. Wie von vielen erwartet, wird es heute keinen Kandidaten mit einer absoluten Mehrheit geben. Das bedeutet: Neuwahl am 29. November. Bei dieser wird keine absolute Mehrheit für einen Wahlsieg benötigt. Neuer Oberbürgermeister wird dann, wer die meisten Stimmen erhält.

Es ist davon auszugehen, dass bei der Neuwahl nicht mehr alle 14 Kandidaten auf dem Wahlzettel stehen werden. Alle Kandidaten haben die Möglichkeit bis Mittwoch um 18 Uhr ihre Bewerbung zurückzuziehen. Außerdem können sich bis Mittwoch um 18 Uhr neue Kandidaten bewerben.

19.16 Uhr

Die Stuttgarter können sich den 29. November schon einmal im Kalender anstreichen: Nach 462 von 545 Wahlbezirken sieht nicht danach aus, als könnte ein Kandidat noch eine absolute Mehrheit erreichen. Backnangs amtierender OB Frank Nopper liegt bei 32,1 Prozent der Stimmen. Die Grünen-Kandidatin Veronika Kienzle steht laut Zwischenergebnis bei 17,2 Prozent, der parteilose Marian Schreier bei 14,8 Prozent. An vierter Stelle folgt Hannes Rockenbauch (SÖS) mit 13,8 Prozent der Stimmen

19.06 Uhr

Inzwischen sind 417 von 545 Wahlbezirken ausgezählt

  • Marian Schreier (parteilos): 14,7 %
  • Frank Nopper (CDU): 32,2 %
  • Malte Kaufmann (AfD): 2,3 %
  • Hannes Rockenbauch (SÖS): 13,6 %
  • John Heer (parteilos): 0,9 %
  • Friedhild Miller (parteilos): 0,3 %
  • Issam Abdul-Karim (parteilos): 0,6 %
  • Marco Völker (parteilos): 0,4 %
  • Martin Körner (SPD): 9,9 %
  • Werner Ressdorf (parteilos): 0,1 %
  • Sebastian Reutter (parteilos): 4,4 %
  • Veronika Kienzle (Grüne): 17,0 %
  • Ralph Schertlen (parteilos): 1,0 %
  • Michael Ballweg (parteilos): 2,7 %

19.02 Uhr

Inzwischen sind 359 von 545 Wahlbezirken ausgezählt. Frank Nopper liegt vorn, mit 32,3 % der Stimmen reicht es aber nicht für eine Mehrheit.

18.59 Uhr

Nach 308 von 545 Wahlbezirken:

  • Frank Nopper (CDU): 32,8 %
  • Veronika Kienzle (Grüne): 16,9 %
  • Marian Schreier (parteilos): 14,4 %

18.57 Uhr

Mehr als die Hälfte der Wahlbezirke sind jetzt ausgezählt. Die Situation ist unverändert: Frank Nopper liegt deutlich vorn, sein Vorsprung reicht aber nicht, um im ersten Wahlgang gewählt zu werden. Alles deutet auf eine Neuwahl am 29. November hin.

18.54 Uhr

Inzwischen sind mehr als 200 der 545 Wahlbezirke ausgezählt. Laut vorläufigem Ergebnis nach 213 Wahlbezirken liegt Backnangs amtierender Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) mit 33 Prozent der Stimmen weiter vorn. Veronika Kienzle (Grüne) folgt an zweiter Stelle mit 16,6 % der Stimmen. Marian Schreier liegt bei 14,2 Prozent, Hannes Rockenbauch bei 13,0.

18.48 Uhr

Weiter geht's: Inzwischen sind 145 von 545 Wahlbezirken ausgezählt.

  • Marian Schreier (parteilos): 14,3 %
  • Frank Nopper (CDU): 33 %
  • Malte Kaufmann (AfD): 2,7 %
  • Hannes Rockenbauch (SÖS): 12,8 %
  • John Heer (parteilos): 1,0 %
  • Friedhild Miller (parteilos): 0,4 %
  • Issam Abdul-Karim (parteilos): 0,6 %
  • Marco Völker (parteilos): 0,4 %
  • Martin Körner (SPD): 9,8 %
  • Werner Ressdorf (parteilos): 0,1 %
  • Sebastian Reutter (parteilos): 4,4 %
  • Veronika Kienzle (Grüne): 16,3 %
  • Ralph Schertlen (parteilos): 1,0 Prozent
  • Michael Ballweg (parteilos): 3,2 %
  • Sonstige: 0,0

18.42 Uhr

Nach 50 von 545 Wahlbezirken liegt Frank Nopper weiter vorn. Damit es im ersten Wahlgang reicht, benötigt er allerdings mehr als 50 % der Stimmen.

  • Marian Schreier (parteilos): 13,7 Prozent
  • Frank Nopper (CDU): 34 Prozent
  • Malte Kaufmann (AfD): 3,2 Prozent
  • Hannes Rockenbauch (SÖS): 12,1 Prozent
  • John Heer (parteilos): 1,0 Prozent
  • Friedhild Miller (parteilos): 0,4 Prozent
  • Issam Abdul-Karim (parteilos): 0,8 Prozent
  • Marco Völker (parteilos): 0,4 Prozent
  • Martin Körner (SPD): 9,4 Prozent
  • Werner Ressdorf (parteilos): 0,1 Prozent
  • Sebastian Reutter (parteilos): 4,2 Prozent
  • Veronika Kienzle (Grüne): 15,7 Prozent
  • Ralph Schertlen (parteilos): 1,1 Prozent
  • Michael Ballweg (parteilos): 3,8 Prozent
  • Sonstige: 0,0

18.38 Uhr

Nach 39 von 545 Wahlbezirken steht Frank Nopper bei 34,1 %, Veronika Kienzle bei 15,9 %, Marian Schreier bei 14,1 % und Hannes Rockenbauch bei 11,9 %.
Martin Körner 8,9 %, Sebastian Reutter 4,2 %, Michael Ballweg 3,9 %, Malte Kaufmann 3,3 %, John Heer 1,1 %, Ralph Schertlen 1,1 %. Alle weiteren Kandidaten liegen bislang bei unter einem Prozent der Stimmen.

18.35 Uhr

Ein erstes vorläufiges Zwischenergebnis liegt vor. Nach 31 von 545 Wahlbezirken liegt Backnangs Oberbürgermeister Frank Nopper deutlich mit 36 % der Stimmen vorn. Es folgen Veronika Kienzle mit 14,6 %, Marian Schreier mit 13,6 %  und Hannes Rockenbauch mit 11 % der Stimmen. Alle anderen Kandidaten liegen nach 31 Bezirken unter 10 %.

18.26 Uhr

545 Wahlbezirke müssen ausgezählt werden. Etwa 450.000 Stuttgarter waren wahlberechtigt.

18.17 Uhr

Wahlleiter Thomas Schwarz berichtet im SWR von Problemen mit selbst ernannten Wahlbeobachtern, die keine Maske tragen wollten. In wenigen Fällen habe man die Polizei rufen müssen, weil diese Personen das Gebäude nicht verlassen wollten. Dies seien jedoch nur Einzelfälle. Ingesamt verlief der Wahltag bislang ohne Zwischenfälle.

18.02 Uhr

Es zeichnet sich eine höhere Wahlbeteiligung ab als bei der Abstimmung vor acht Jahren. “Das Statistische Amt prognostiziert auf Basis der abgegebenen Stimmen bis 17 Uhr eine Beteiligung von insgesamt 51,6 %”, schrieb Sven Matis, Sprecher der Stadt Stuttgart auf Twitter. Eine so hohe Wahlbeteiligung habe es bei einer OB-Wahl in Stuttgart zuletzt in den 1990er-Jahren gegeben.

18.00 Uhr

Die Wahllokale sind geschlossen. Nun werden die Stimmen ausgezählt. Vorläufige Ergebnisse werden ab 18.30 Uhr erwartet. Ob es heute einen Wahlsieger geben wird, ist unklar. Wahlbeobachter gehen davon aus, dass die Entscheidung erst im zweiten Wahlgang am 29. November fällt.

Die Wahl fand unter besonderen Auflagen statt: In Wahlgebäuden und Wahlräumen bestand eine Maskenpflicht. Zudem mussten die Wähler einen Mindestabstand von 1,50 Metern zu anderen Personen einhalten. Menschen, bei denen der Verdacht auf eine Corona-Infektion besteht, durften die Wahlgebäude nicht betreten. Sie konnten stattdessen bis 15 Uhr Briefwahl beantragen.

Während wir gespannt auf die Ergebenisse warten, können Sie sich hier noch einmal alle Kandidaten im Überblick ansehen.

Wann ist ein zweiter Wahlgang nötig und was passiert bis dahin?

Falls bei der OB-Wahl am 8. November kein Kandidat mehr als die Hälfte der Stimmen erhält, findet eine sogenannte Neuwahl statt. Der Termin für den zweiten Wahlgang steht bereits fest: Der 29. November. Bei der Neuwahl wird keine absolute Mehrheit für einen Wahlsieg benötigt. Neuer Oberbürgermeister wird dann, wer die meisten Stimmen erhalten hat.

Sollte es zu einer Neuwahl kommen, können die bisherigen Bewerbungen bis Mittwoch, 11. November um 18 Uhr zurückgenommen werden. Von Montag, 9. November bis Mittwoch, 11. November um 18 Uhr ist es außerdem möglich, neue Bewerbungen einzureichen. Über diese entscheidet der Gemeindewahlausschuss in öffentlicher Sitzung am Donnerstag, 12. November.