VfB Stuttgart

Alexander Wehrle stellt klar: Beim VfB wird kein externer Sportvorstand installiert

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VfB-Boss Alexander Wehrle. © Danny Galm

Im Trainingslager im Allgäu hat Alexander Wehrle klargestellt, dass beim VfB Stuttgart kein externer Sportvorstand installiert werden wird. Aktuell bekleidet Wehrle den Posten zusätzlich zu seinem Amt als Vorstandsvorsitzender. „Wir werden zu gegebener Zeit kommunizieren, wie wir uns für die kommende Spielzeit aufstellen“, sagte Wehrle am Freitag (15.07.). 

Vertragsgespräche mit Mislintat im September

Zunächst einmal soll die Sommer-Wechselphase abgewartet werden. Wehrle: „Wenn die Transferperiode zu Ende ist, werden wir uns zum einen mit dem Vertrag von Sven Mislintat beschäftigen und zum anderen auch die eine oder andere Thematik für die neue Saison noch ergänzen.“ Mislintats Kontrakt endet im Sommer 2023. Ob Wehrle seine Doppelrolle beibehält, ist offen. 

Klar sei bislang nur: „Wir werden auf keinen Fall einen externen Sportvorstand implementieren. Das habe ich dem Aufsichtsrat so empfohlen und der hat es dann auch genauso gesehen wie ich.“ 

Dauerkarten-Verkauf bei 28.500 gestoppt

Bis zum Ende der „anspruchsvollen“ Transferphase am 01. September werde mit Blick auf den Kader „sicherlich noch das eine oder andere passieren“. Darüber hinaus gab Wehrle bekannt, dass der Dauerkarten-Verkauf beim Stand von 28.500 Saisontickets gestoppt wurde.

Weiter wurde im Schlienzstadion ein Hybridrasen verlegt und ab November wird auf dem Clubgelände an der Mercedesstraße eine neue Halle gebaut. Diese soll die bisherigen Container mit den Krafträumen der Profis ersetzen. Zur Saison 2023/24 sollen diese Räumlichkeiten nutzbar sein.

Was Wehrle zum Fall Karazor sagt

Wehrle äußerte sich zudem kurz zum Fall des weiter auf Ibiza inhaftierten Atakan Karazor. „Erstmal gilt natürlich die Unschuldsvermutung“, so Wehrle über den Mittelfeldspieler, der sich auf der Balearen-Insel mit dem Tatvorwurf der Vergewaltigung konfrontiert sieht und dort seit Juni im Gefängnis sitzt. Aufgrund des laufenden Verfahrens wollen sich Wehrle und der Klub nicht weiter äußern: „Er ist unser Spieler, wir denken an ihn - und mehr gibt es dazu öffentlich nicht zu kommentieren.“