VfB Stuttgart

„Der Junge ist brillant“: Dieses VfB-Torwarttalent wird mit Lob überschüttet

Florian Hellstern zeigt es an: Für den VfB-Nachwuchskeeper zeigt die Formkurve aktuell steil nach oben.
Florian Hellstern zeigt es an: Für den VfB-Nachwuchskeeper zeigt die Formkurve aktuell steil nach oben. © Hansjürgen Britsch

Stuttgart. Der VfB Stuttgart hat noch rund zehn Tage Zeit, um sich auf den Saisonstart im DFB-Pokal vorzubereiten. Ein Talent der Schwaben ist am vergangenen Sonntag (09.08.) bereits in die Saison gestartet: Florian Hellstern. Der junge Keeper spielt für ein Jahr per Leihe in Fürth und soll sich in der 2. Bundesliga für höhere Aufgabe empfehlen. Und siehe da: Schon nach einem Spiel für seinen neuen Verein wird der 18-Jährige mit Lob überschüttet.

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VfB Stuttgart: Florian Hellstern gilt aus Ausnahmetalent

Der VfB Stuttgart befindet sich in einer luxuriösen Ausgangslage – zumindest was die Torhüterposition anbelangt. Die Schwaben haben zwei außergewöhnliche Keeper in ihren eigenen Reihen: Dennis Seimen und Florian Hellstern. Beide zählen zu den talentiertesten Nachwuchstorhütern, die der deutsche Fußball in den letzten Jahren gesehen hat. Und beiden steht eine großartige Karriere bevor.

Dass Dennis Seimen beim VfB Stuttgart die neue Nummer eins werden soll, ist in Bad Cannstatt schon seit Jahren klar. Behutsam wurde der inzwischen 20-Jährige über Stationen in der 3. Liga und im vergangenen Jahr bei Paderborn in der 2. Liga an die Bundesliga herangeführt. Vor dieser Saison wurde das Eigengewächs zum Stammkeeper ernannt, verpasst die ersten Partien aufgrund einer Muskelverletzung aber. Nach der Länderspielpause soll Mitte Oktober dann die VfB-Zeit von Seimen beginnen.

Parallelen zu Dennis Seimen sind nicht zu übersehen

Im Saisonstart soll Fabian Bredlow die verletzte Nummer eins vertreten. Dabei hätten die Stuttgarter einen weiteren talentierten Keeper in der Hinterhand: Florian Hellstern. Dem 18-Jährigen wird (wie Seimen) eine sehr erfolgreiche Profikarriere prophezeit, spielt aktuell aber per Leihe in Fürth. Beim Zweitligisten soll der Youngster (wie vor einem Jahr Seimen) an das Bundesliga-Niveau herangeführt werden.

Beim VfB Stuttgart sind sich alle Verantwortlichen sicher: Florian Hellstern wird mal ein ganz Großer – und das zeigte der Keeper direkt bei seinem ersten Pflichtspiel für die SpVgg. Beim 1:1-Auftakt der Fürther gegen St. Pauli sicherte der 18-Jährige seinem neuen Arbeitgeber mit teils spektakulären Paraden einen Punkt. Hellstern zeigte sofort, dass er voll da ist und keinerlei Anlaufschwierigkeiten in der 2. Bundesliga hat – wie vor einem Jahr Dennis Seimen.

Warum es wichtig ist, dass Hellstern „die richtige Flughöhe behält“

Fürth-Trainer Heiko Vogel war nach der Partie auf dem Pressepodium voll des Lobes für seinen Leihkeeper: „Ich bin null Komma null überrascht über die Leistung von Florian Hellstern, weil ich weiß, was er kann.“ Der 18-Jährige zeige in jeder Trainingseinheit, was für ein außergewöhnliches Talent er sei: „Der Junge ist wirklich begnadet. Er bringt alles mit, was es braucht, um ein herausragender Torhüter zu werden.“

Für den Coach der SpVgg Greuther Fürth gehe es nun darum, seinen Schlussmann mit ruhiger Hand und ohne Hektik weiter aufzubauen. „Meine Aufgabe ist es eigentlich, dafür zu sorgen, dass er immer die richtige Flughöhe beibehält“, so Heiko Vogel nach dem Spiel. Soll heißen: Florian Hellstern darf alles – nur nicht abheben. Wobei es der Fürth-Trainer dem 18-Jährigen mit diesen Worten alles andere als leicht macht: „Der Junge ist brillant.“

Luxusproblem beim VfB: Zwei hochtalentierte Youngsters im Tor

Beim VfB Stuttgart wird man die Entwicklung des Youngsters weiter ganz genau im Blick behalten. In spätestens einem Jahr wird Florian Hellstern, sollte seine Formkurve weiter so steil nach oben zeigen, an der Türe zur Bundesliga anklopfen. Und dann müssen sich die Schwaben überlegen, wie sie mit zwei eigens ausgebildeten Torhütertalenten umgehen, die beide die Position des Stammkeepers in der Bundesliga bekleiden wollen. Doch bis dahin ist ja noch Zeit – und bei einem solchen Luxusproblem können sich die Verantwortlichen im roten Klubhaus entspannt zurücklehnen und die Leistungen ihres Keepers aus der Ferne genießen.

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