VfB Stuttgart

Finn Jeltsch im Talk: Das sagt der VfB-Profi zu seinem Vorbild und WM-Chancen

Finn Jeltsch ist seit knapp einem Jahr in Stuttgart.
Finn Jeltsch ist seit knapp einem Jahr in Stuttgart. © Heiko Potthoff

Stuttgart. Der VfB Stuttgart kämpft am Donnerstagabend (29.01.) noch um die minimale Chance, es direkt ins Achtelfinale der Europa League zu schaffen. Gegen die Young Boys Bern wird vermutlich ein Spieler in der Startelf stehen, der nun seit ziemlich genau einem Jahr in Stuttgart spielt: Finn Jeltsch. Der U21-Nationalspieler mausert sich immer mehr zum Führungsspieler und stand auf der Pressekonferenz vor dem Spiel Rede und Antwort. Wir fassen die wichtigsten Aussagen des Abwehrspielers zusammen.

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Finn Jeltsch, der offensiv denkende Abwehrspieler beim VfB

Das sagt der VfB-Profi über ...

… seine Eingewöhnungszeit in Stuttgart:

„Ich habe mich sehr schnell wohlgefühlt und hab direkt meine Spielzeit bekommen, womit ich nicht gerechnet habe. Kleine Sachen haben mich immer mal wieder rausgebracht, aber nie was Großes. Jetzt geht es darum, mich an die Intensität zu gewöhnen und verletzungsfrei zu bleiben.“

… die Rotation in der VfB-Abwehr und seinen liebsten Mitspieler:

„Wir haben viel rotiert, viele Formationen ausprobiert. Wenn wir in der Viererkette spielen, haben wir oft den Dreieraufbau gespielt. Das liegt mir sehr, wenn ich höher stehen kann und meine Dribblings machen kann. Ich spiele mit jedem gerne zusammen, am meisten habe ich mit Jeff zusammengespielt. Aber egal mit wem ich spiele: Da ist sehr viel Qualität bei uns.“

… sein offensives Abwehrspiel und seine Dribblings:

„Das kommt davon, dass ich lange auf der Acht gespielt habe, da hat man öfter die Vorstöße. Auf der Innenverteidiger-Position hat man das Feld vor sich. In meinem Kopf ist das Selbstverständnis da: Wenn ich Situationen erkenne, dann mache ich das einfach. Da denke ich nicht so viel drüber nach.“

Finn Jeltsch hat Matthijs de Ligt als Vorbild

… seine Stärken:

„Ich sehe mich als nach vorne denkender und offensiver Innenverteidiger. Ich bin zweikampfstark und schnell, der Spielaufbau mit Ball ist gut. Ich bin sehr ehrgeizig, investiere viel in meinen Körper neben dem Platz. Ich hatte zwar Rückenprobleme, aber da bin ich ruhig geblieben, was auch eine Stärke ist.“

… sein fußballerisches Vorbild:

„Ein richtiges Vorbild hatte ich nicht. Als Innenverteidiger habe ich aber Matthijs de Ligt sehr bewundert.“

… die Verbundenheit zu seiner Familie:

„Meine Eltern sind in jedem Heimspiel da, die Freunde auch sehr oft. Es ist ja kein weiter Weg von Nürnberg hierher. Auch nach Feierabend fahre ich oft runter. Die Bindung zu meiner Familie ist mir sehr wichtig.“

Finn Jeltsch will in der deutschen U21 „weiter Gas geben“

… die Chancen auf den direkten Achtelfinal-Einzug in der EL gegen Bern:

„Wir haben es in der Kabine noch nicht durchgerechnet. Der Fokus liegt auf dem Spiel. Wir müssen erstmal unsere Aufgaben erledigen, weil wir es nicht mehr in der eigenen Hand haben. In der Kabine werden wir uns dann darüber informieren, wie die anderen Teams gespielt haben und ob wir eine Chance haben. Wir glauben aber natürlich daran.“

… seine Chancen, mit zur WM in den USA zu fahren:

„So richtig denke ich nicht drüber nach. Ich versuche, meine Leistung zu bringen und mein Spiel zu spielen. So ein Turnier ist natürlich ein Traum. In der U21 will ich weiter Gas geben und dann werden wir sehen, was kommt.“

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