VfB Stuttgart

Heimniederlage gegen Frankfurt: VfB Stuttgart mit historischer Sieglos-Serie

Fußball VfB Stuttgart vs. Eintracht Frankfurt
Gab bei zwei Frankfurter Toren keine gute Figur ab: VfB-Keeper Florian Müller. © Pressefoto Baumann

Der VfB Stuttgart wartet in der neuen Bundesliga-Saison weiter auf den ersten Sieg. Am Samstag (17.09.) setzte es im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt eine 1:3-Niederlage. Eine historische Sieglos-Serie: Noch nie in den vergangenen 59 Jahren mussten die Stuttgarter Fans so lange auf den ersten Bundesliga-Dreier warten. In der Tabelle hängen die Schwaben nun vom Start weg mit mageren fünf Punkten aus den ersten sieben Partien im Tabellenkeller fest. 

Chris Führich in der VfB-Startelf

Seine Startelf hatte Trainer Pellegrino Matarazzo im Vergleich zum 2:2 in München lediglich auf einer Position verändert: Chris Führich rückte für Tiago Tomas in die erste Elf und übernahm die rechte Außenbahn. Zudem war der zunächst fragliche Konstantinos Mavropanos rechtzeitig fit geworden. Bei den Frankfurtern gab es nach dem Sieg in Marseille unter der Woche in der Königsklasse ebenfalls nur eine Veränderung in der Anfangsformation: Sebastian Rode spielte für den erkälteten Jesper Lindström. 

Sebastian Rode köpft die Eintracht in Führung

Und der Frankfurter Kapitän rückte direkt in den Mittelpunkt: Nach sechs Minuten köpfte er sein Team in Führung, zuvor hatte VfB-Keeper Florian Müller einen Kamada-Freistoß nur unzureichend geklärt. Aber auch die restliche Stuttgarter Hintermannschaft befand sich in der Szene im kollektiven Tiefschlaf. Und das nicht zum ersten Mal in dieser Saison: Vier der bislang zehn Gegentore in dieser Spielzeit fing sich der VfB in der Anfangsviertelstunde. 

In der Folge entwickelte sich eine extrem zähe Partie. Während sich die Hausherren viele Fehler und Unkonzentriertheiten im Aufbauspiel leisteten, schaltetet die SGE in den Verwaltungsmodus. Heraus kam vor ausverkauftem Haus eine unansehnliche Bundesliga-Partie. Daran änderte sich auch im zweiten Durchgang wenig. Und als Kamada in der 55. Minute einen Freistoß zum 2:0 in den Stuttgarter Kasten beförderte, war die Partie quasi gelaufen. Wieder sah Keeper Florian Müller unglücklich aus. Zwar mühten sich die Weiß-Roten in der Folge weiter ab, aber an diesem herbstlichen Nachmittag ging sowohl Defensiv als auch Offensiv wenig bis gar nichts zusammen. 

So musste ein abgefälschter Abschluss des eingewechselten Tiago Tomas her, um die Stuttgarter Schlussoffensive einzuläuten (79.). Die blieb jedoch ohne Wirkung. Stattdessen besiegelte Kristijan Jakic mit seinem Kopfball-Tor in der 88. Minute die VfB-Niederlage - und damit auch die historischen Sieglos-Serie der Schwaben.

VfB Stuttgart - SG Eintracht Frankfurt 1:3 (0:1)

Stuttgart: Müller - Ito, Anton (86. Kastanaras), Mavropanos - Karazor (59. Egloff) - Sosa, Endo, Ahamada (65. Millot), Führich (65. Tomas) - Guirassy, Silas

Frankfurt: Trapp - Tuta, Hasebe, Ndicka (83. Smolcic) - Jakic, Rode (67. Junior Ebimbe), Sow, Knauff, Kamada, Götze (75. Chandler) - Kolo Muani (67. Borre)

Tore: 0:1 Rode (6.), 0:2 Kamada (55.), 1:2 Tomas (79.), 1:3 Jakic (88.)

Schiedsrichter: Daniel Siebert (Berlin)

Zuschauer: 47.500 (ausverkauft)

Gelbe Karten: Karazor, Mavropanos