VfB Stuttgart

Heimsieg gegen den FC Augsburg: Der VfB Stuttgart vermiest Markus Weinzierl das Bundesliga-Comeback

Fußball VfB Stuttgart vs. FC Augsburg
Augen zu und durch: VfB-Stürmer Sasa Kalajdzic erzielte gegen den FC Augsburg den Stuttgarter Siegtreffer. © Pressefoto Baumann

Immer wieder hallte die kehlige Stimme von Markus Weinzierl durch die fast leere Mercedes-Benz-Arena. „Druck! Positionen! Eins-gegen-eins!“ Bei seiner Rückkehr auf die Bundesliga-Bühne coachte der Straubinger engagiert und lautstark. Gebracht hat es dem FC Augsburg nichts. Mit 2:1 (1:0) setzte sich der VfB Stuttgart am Freitagabend (07.05.) im Duell mit dem abstiegsbedrohten FCA durch - und vermieste seinem ehemaligen Trainer so das Comeback im Fußball-Oberhaus.

Zwar stemmten sich die bayrischen Schwaben nach Kräften gegen die inzwischen 17. Saisonniederlage, doch Niederlechner und Co. mangelte es an defensiver Stabilität und offensiver Durchschlagskraft. „Es wäre verdient gewesen, etwas mitzunehmen oder sogar zu gewinnen“, ärgerte sich Weinzierl, „Wir haben sehr guten Fußball gespielt, uns aber nicht belohnt.“

Beim VfB glänzt Torhüter Bredlow

Die ersatzgeschwächten Stuttgarter konnten sich im vorletzten Heimspiel der Spielzeit vor allem bei ihrem starken Torhüter Fabian Bredlow bedanken. Die etatmäßige Nummer zwei spielte für Stammkeeper Gregor Kobel, der aufgrund von Rückenproblemen passen musste gegen Gladbach aber wieder zur Verfügung stehen soll, und zeigte eine tadellose Leistung. „Es war ein sehr kampfbetontes Spiel. Wir haben gut dagegengehalten und freuen uns, dass wir mal wieder einen Dreier einfahren konnten“, freute sich der 26-jährige Schlussmann nach dem Spiel. „Auch wenn es heute ein dreckiger Sieg war, tut das trotzdem gut“, ergänzte VfB-Coch Pellegrino Matarazzo. 

Klassenverbleib nun auch rechnerisch sicher

Die Weiß-Roten durften nach zuletzt vier Pleiten in Folge dank der Treffer von Philipp Förster (11.) und Sasa Kalajdzic (74.) endlich wieder einen Sieg bejubeln. Florian Niederlechner hatte den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt (58.). Allerdings trübten drei neue verletzte Spieler die Freude über den Dreier. Roberto Massimo (Schlag auf den Oberschenkel), Konstantinos Mavropanos (Adduktorenprobleme) und Tanguy Coulibaly (Innenbandverletzung) mussten angeschlagen vom Feld, was die Personalsorgen von Trainer Matarazzo weiter vergrößert. Das VfB-Lazarett ist mittlerweile prall gefüllt. Immerhin hat der Aufsteiger den Klassenverbleib nun auch rechnerisch sicher. 

VfB Stuttgart - FC Augsburg 2:1 (1:0)

Stuttgart: Bredlow - Kempf, Anton, Mavropanos (46. Karazor) - Sosa, Endo, Förster, Massimo (22. Coulibaly/64. Thommy) - Klement (85. Mack), Kalajdzic, Didavi (64. Churlinov)

Augsburg: Gikiewicz - Iago (82. Pedersen), Gouweleeuw, Oxford, Gumny - Ruben Vargas (68. Jensen), Khedira, Moravek (68. Caligiuri), Richter (77. Benes) - Hahn (82. Gregoritsch), Niederlechner 

Tore: 1:0 Förster (11.), 1:1 Niederlechner (58.), 2:1 Kalajdzic (74.)

Schiedsrichter: Manuel Gräfe (Berlin)

Zuschauer: -

Gelbe Karten