VfB Stuttgart

Heimspiel gegen Mainz am Freitag (26.11.): Was VfB-Fans wissen müssen

Mercedes-Benz-Arena Symbolbild
Symbolbild. © Danny Galm

Das Coronavirus ist im Vorfeld der Heimpartie des VfB Stuttgart gegen den 1. FSV Mainz 05 das alles bestimmende Thema. Neben dem positiven Corona-Test von Sportdirektor Sven Mislintat geht es dabei vor allem um die Frage, welche Regeln für das Flutlichtspiel am Freitagabend (26.11./20.30 Uhr) gegen die Rheinhessen gelten. Wir klären vorab die wichtigsten Fragen:

Wie viele Zuschauer dürfen ins Stadion?

Höchstens 25.000 Zuschauern. Das geht aus der neuen Corona-Verordnung hervor, welche die Landesregierung am Dienstagabend (23.11.) in Stuttgart verkündet hat. Danach dürfen von Mittwoch (24.11.) an die Zuschauerplätze in Stadien und Sporthallen nur noch zu 50 Prozent belegt sein, die Obergrenze liegt allerdings bei 25.000 Zuschauerinnen und Zuschauern. Die neue Alarmstufe II mit weiteren Beschränkungen wird ausgelöst, weil der Grenzwert von 450 Covid-19-Fällen auf Intensivstationen zum zweiten Mal in dieser Woche überschritten wurde.

Was passiert mit bereits verkauften Tickets?

Der VfB hat den Tageskartenverkauf für das Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 am Dienstag gestoppt. Bis zu diesem Zeitpunkt waren aber bereits 26.000 Tickets verkauft. „Es können jedoch alle Ticketkäufer ins Stadion kommen“, heißt es nun aus dem roten Clubhaus. Möglich macht das ein Zusatz zur Verordnung, der den Veranstaltern für die ersten Tage nach dem Inkfrattreten noch eine gewisse Kulanz einräumt: „Aufgrund der damit verbundenen Herausforderungen für die Veranstaltungsbranche wegen bereits verkaufter Tickets, werden Verstöße in dieser Woche noch nicht verfolgt.“ 

Welche Corona-Regeln gelten?

Es gilt fortan die 2G-Plus-Regel, das heißt nur Geimpfte und Genesene mit einem negativen tagesaktuellen Test dürfen ins Stadion. Der Testnachweis kann in digitaler oder ausgedruckter Form erbracht werden. „Bitte bringt einen solchen Test selbstständig mit – der VfB kann keine ausreichenden Testkapazitäten rund um die Arena garantieren“, appelliert der Klub. Aktuell geöffnete Teststationen in Stuttgart finden sich zum Beispiel auf der Website der Stadt Stuttgart.

Ein Antigen-Schnelltest darf dabei nicht älter als 24 Stunden, ein PCR-Test nicht älter als 48 Stunden sein. Selbsttests werden nicht akzeptiert. Für volljährige Schülerinnen und Schüler gelten ab sofort ebenfalls die 2G-Plus-Regelungen. „Schülerinnen und Schüler zwischen 12 und 17 Jahren erhalten weiter Zutritt mit dem Schülerausweis. Kinder, die noch nicht eingeschult sind, sind von der Nachweispflicht befreit.“

Wie wird der Einlass in die Arena geregelt sein?

Alle Ticketkäufer werden vorab per Mail über die genauen Regelungen informiert. Für den Zutritt zu stark ausgelasteten Blöcken sollen Zeitslots zugewiesen werden. „Bitte haltet diese Zeitslots unbedingt ein, um den Zugang für alle so reibungslos wie möglich gestalten zu können“, so die dringende Bitte.

Gilt am Platz die Maskenpflicht?

Ja. Die Maskenpflicht gilt durchgängig, auch am eigenen Platz. In der Cannstatter Kurve darf darüber hinaus nicht zwischen Ober- und Unterrang hin- und hergewechselt werden. Alle Fans im Stehplatzbereich sind aufgefordert, sich über die komplette Fläche zu verteilen und die Treppenaufgänge freizuhalten.

Wird es organisierten Support aus der Kurve geben?

Nein. In einem Statement gaben die Fanclubs und Gruppen der Cannstatter Kurve am Dienstagabend (23.11.) bekannt, dass der organisierte Support aus der Fankurve wieder eingestellt wird. Noch im Herbst habe man „unter der Prämisse ‚2G, dafür keine weiteren Einschränkungen‘ als Cannstatter Kurve unsere Rückkehr ins Neckarstadion feiern“ können. „Leider stellen wir in den letzten Tagen und Wochen fest, dass dieses Modell in einer Hochphase der Pandemie an seine Grenzen zu stoßen scheint“, heißt es in der Stellungnahme.

Man werde nun ab Freitag nicht weiter organisiert als Cannstatter Kurve auftreten. „Zwar können wir in der Kurve kurzzeitig dem Alltag entfliehen, so ganz ausblenden kann man manche Eindrücke, Erfahrungen und Stimmungen in der aktuellen Corona-Situation dann aber doch nicht und sollte das vielleicht auch nicht tun.“

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