VfB Stuttgart

„Ich bin richtig stolz“: Warum VfB-Coach Hoeneß nach dem Abpfiff so gejubelt hat

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß schrie nach dem Leipzig-Spiel seine Freude heraus.
VfB-Trainer Sebastian Hoeneß schrie nach dem Leipzig-Spiel seine Freude heraus. © Hansjürgen Britsch

Stuttgart. Der VfB Stuttgart hat am Sonntagabend gegen RB Leipzig mit 1:0 (0:0) gewonnen. Der Sieg war gleich unter mehreren Aspekten wichtig: Zum einen festigten die Schwaben den vierten CL-Platz, zum anderen distanzierte die Hoeneß-Elf die Konkurrenz aus Leipzig. Vor allem aber mit Blick auf das Achtelfinal-Rückspiel am Donnerstag (19.03.) gegen Porto kann das Erfolgserlebnis neue Kräfte freisetzen. Das sah wohl auch Sebastian Hoeneß so, der nach dem Schlusspfiff ausgiebig jubelte und auf der Pressekonferenz einen Einblick in seine Gefühlswelt gab.

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VfB Stuttgart: Ein Sieg der Moral gegen RB Leipzig

Es war ein Sieg der Moral, ein Sieg der Leidenschaft und ein Sieg des Einsatzwillens: Nur drei Tage nach dem harten und schweren Spiel gegen den FC Porto, das mit 1:2 verloren wurde, musste der VfB Stuttgart das nächste Topspiel bestreiten. Diesmal gegen RB Leipzig, den aktuell größten Bundesliga-Konkurrenten um Platz vier. Die Schwaben zeigten gegen die Sachsen nicht die beste fußballerische Leistung, hielten aber voll dagegen. Obwohl Spieler wie Deniz Undav in den letzten Minuten stehend K.o. waren, sicherten sie sich am Ende die verdienten drei Punkte.

Nach dem Schlusspfiff war der Jubel dementsprechend groß. Auch der von Sebastian Hoeneß. Selten hat man den VfB-Trainer so emotional gesehen wie nach dem Leipzig-Spiel. Mit geballter Faust auf den Platz rennend schrie Hoeneß seine Freude ins Stadion hinaus. Nach dem Spiel erklärte der Coach, warum er auf den 1:0-Sieg gegen Leipzig so emotional reagiert hat: „Es war, wenn man auf die Tabelle und den Gegner schaut, ein enorm wichtiger Sieg.“ Doch Hoeneß ging es dabei in erste Linie gar nicht um die drei Punkte: Der Sieg sei so „wohltuend und emotional“ gewesen, weil der Trainer eine Mannschaft gesehen habe, die sich gegen die Sachsen „den Allerwertesten aufgerissen“ hat.

Trainer Hoeneß: Sieg gegen Leipzig kann dem VfB „richtig guttun“

„Ich habe eine Mannschaft gesehen, die gefightet hat. Es ging heute nicht darum, einen Schönheitspreis zu gewinnen“, so Hoeneß. „Ich bin richtig stolz auf die Art, wie die Mannschaft heute aufgetreten ist.“ Die Niederlage gegen Porto am Donnerstag habe wehgetan, erklärte der Trainer. „Auch da habe ich eine Mannschaft gesehen, die leidenschaftlich gespielt hat, aber vielleicht nicht in jeder Situation die Cleverness hatte und dafür dann brutal bestraft wurde.“ Beim 1:2 zeigte sich der FC Porto am Ende abgezockter und cleverer.

Doch nicht so gegen Leipzig. Die VfB-Profis holten insgesamt 16 Freistöße raus, Leipzig nur fünf. Auch in den wichtigen Statistiken – gewonnene Zweikämpfe und Ballbesitz – waren die Schwaben vorne. Vor allem deshalb schmeckt den Stuttgartern der nicht unbedingt schöne, aber enorm wichtige Sieg gegen RB Leipzig so besonders gut. „Das kann uns für die nächsten Wochen richtig guttun, weil es ein Sieg für die Moral und den Spirit der Mannschaft war“, sagte Sebastian Hoeneß zum Abschluss. Zeigen kann der VfB Stuttgart diese Qualitäten dann im Achtelfinal-Rückspiel gegen den FC Porto – mit hoffentlich positivem Ausgang für die Schwaben.

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