VfB Stuttgart

Mini-Chance auf Europa: So will der VfB das Saisonfinale gegen Arminia Bielefeld angehen

Stuttgarts Gonzalo Castro
Stuttgarts Gonzalo Castro. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild © Tom Weller

Im Saisonfinale gegen Ariminia Bielefeld hat der VfB Stuttgart am Samstag (ab 15.30 Uhr im ZVW-Liveticker) eine Mini-Chance, sich über den 7. Tabellenplatz noch für die Europa Conference League zu qualifizieren. „Am letzten Spieltag kämpfen wir nicht gegen den Abstieg, sondern haben noch die Chance auf Europa. Das ist der Verdienst der Jungs“, sagt Trainer Pellegrino Matarazzo. Doch die Qualifikation für das internationale Geschäft haben die Schwaben nicht in der eigenen Hand. „Wenn wir drei Punkte holen, sind wir immer noch abhängig von den Ergebnissen auf den anderen Plätzen“, umschreibt der Stuttgarter Coach die Ausgangslage.

Mavropanos einsatzbereit, Castro in der Startelf

Für das Heimspiel gegen die abstiegsbedrohten Bielefelder („Für die Arminia geht es um alles, die werden extrem viel Energie auf den Platz bringen“) steht Abwehrspieler Konstantinos Mavropanos etwas überraschend doch zur Verfügung. Die Muskelverletzung aus dem Gladbach-Spiel hat sich nur als eine Verhärtung herausgestellt, der Grieche kann im Abschlusstraining am Freitag voll mitmischen und ist dementsprechend auch eine Option für die Startelf.

In der Anfangsformation wird sicher Mittelfeldspieler Gonzalo Castro stehen. In seinem letzten Spiel für den VfB wird der Routinier das Team ein letztes Mal als Kapitän auf den Platz führen. Nicolas Gonzalez (Muskelfaserriss) und Mateo Klimowicz (Adduktorenprobleme) werden am 34. Spieltag hingegen nicht zum Einsatz kommen. Bei beiden Spielern verfolgt der Club weiter ein „Null-Risiko-Prinzip“. Gonzalez ist bereits nach Argentinien geflogen und bereitet sich dort mit der Nationalmannschaft auf die Copa America vor.

Kleine Abschiedsfeier für Castro und Kaminski

Direkt im Anschluss an das Bielefeld-Spiel wird es noch eine kleine Abschlussfeier im Clubrestaurant geben, wo Castro und Marcin Kaminski verabschiedet werden. Danach gibt es vom Cheftrainer eine verordnete Sofa-Pause. Erst Ende Juni wird’s dann wieder ernst für die VfB-Profis. Der genaue Termin steht aber noch nicht fest.

Lediglich die potentiellen Nationalspieler - Kalajdzic (EM mit Österreich), Gregor Kobel (EM mit der Schweiz), Darko Churlinov (EM mit Nordmazedonien), Wataru Endo (Olympia mit Japan), Mateo Klimowicz (U-21-EM mit Deutschland) und Gonzalez - werden sich vermutlich noch nicht in die Sommerpause verabschieden können.