Mr. Unverzichtbar beim VfB Stuttgart: Warum Jeff Chabot immer spielen sollte
Stuttgart. Der VfB Stuttgart trifft am Samstag (14.02.) im Heimspiel auf den 1. FC Köln. Ein Profi hat von Sebastian Hoeneß schon jetzt eine Einsatzgarantie bekommen: Jeff Chabot. Der Abwehrboss spielt ab 18.30 Uhr nicht nur gegen seinen Ex-Club, er ist für die Schwaben inzwischen unverzichtbar geworden. Auf der Pressekonferenz vor der Partie schwärmte VfB-Trainer Hoeneß nur so von dem Abwehrmann – und machte deutlich, warum Jeff Chabot eigentlich immer spielen sollte.
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VfB Stuttgart: Jeff Chabot sorgt für Stabilität
Im Kalenderjahr 2025 hat Jeff Chabot bisher alle Spiele für den VfB Stuttgart von Beginn an bestritten. Wenn die Aufstellung rund eine Stunde vor Spielbeginn aufploppte, konnten sich die anwesenden Journalisten sicher sein: Jeff Chabot spielt. Nicht so gegen St. Pauli. Dort bekam der Abwehrspieler eine wohlverdiente Pause – und der VfB musste sich am Millerntor mit 1:2 geschlagen geben. Es ist müßig zu diskutieren, ob die Schwaben mit Chabot gewonnen hätten, schließlich hakte es vor allem im Offensivspiel mit dem Ball. Doch Jeff Chabot ist zum Mr. Unverzichtbar der Schwaben geworden, ganz unabhängig vom Spielausgang in Hamburg.
„Jeff nehme ich gerade sehr ungern raus“, sagte Sebastian Hoeneß auf der Pressekonferenz vor dem Köln-Spiel. Warum? „Das hat man die letzten Wochen gesehen: Jeff ist gerade der zentrale Verteidiger für uns, er gibt uns Stabilität und Sicherheit.“ Lob hat der Trainer aber nicht nur für die Abwehr- und Kopfballqualitäten von Jeff Chabot übrig: „Auch der Spielaufbau ist richtig gut. Er hat sich sehr gut entwickelt und leitet Situationen mit Bällen zwischen oder hinter die Ketten ein.“ Ohnehin habe der Abwehrboss der Stuttgarter nach seinem Wechsel im Sommer 2024 „einen richtigen Sprung“ gemacht, so Hoeneß.
„Ich mag diese Kombination“: Trainer Hoeneß schwärmt von Chabot
Jeff Chabot besticht nicht nur aufgrund seiner fußballerischen Qualitäten. Auch abseits des Platzes wird der Innenverteidiger immer wichtiger. „Jeff ist 28 Jahre alt und damit ein richtig alter Hase in unserer Mannschaft“, meinte Hoeneß mit Blick auf den jungen Stuttgarter Kader. „Er hat eine sehr angenehme Persönlichkeit und ist ein absoluter Winner.“ Obwohl der VfB-Trainer seinen Spieler als eher ruhig bezeichnen würde, wisse Chabot, wann es an der Zeit ist, auf dem Platz oder in der Kabine lauter zu werden. „Ich mag diese Kombination“, so Hoeneß. „Er ist demütig, lernwillig und trotzdem sehr selbstsicher in seinem Auftreten.“
Sebastian Hoeneß, der sonst ungern von einer ersten Elf spricht und lieber auf die mannschaftliche Geschlossenheit verweist, macht im Falle Jeff Chabots deutlich: Es ist auch erlaubt, einzelne Spieler in höchsten Tönen zu loben – und für diese auch eine Einsatzgarantie auszusprechen. „Jeff wird gegen seine alte Mannschaft beginnen, da verspreche ich nicht zu viel“, sagte der Trainer. Gegen den 1. FC Köln wird Jeff Chabot als neuer Mr. Unverzichtbar des VfB Stuttgart also wieder in der Startelf stehen. Und wer weiß: Wenn der Abwehrspieler so weitermacht, kommt vielleicht auch Bundestrainer Julian Nagelsmann bald nicht mehr länger um eine Nominierung des 28-Jährigen herum?
So könnte der VfB Stuttgart gegen den 1. FC Köln spielen:
Nübel – Mittelstädt, Chabot, Jeltsch, Vagnoman – Karazor, Stiller – Leweling, El Khannouss, Führich – Undav.


