VfB Stuttgart

Rekordjahr 2025: So viel Geld hat der VfB Stuttgart noch nie eingenommen

VfB-CEO Alexander Wehrle.
VfB-CEO Alexander Wehrle. © Julia Rahn

Stuttgart. Der VfB Stuttgart hat auf der Mitgliederversammlung am Sonntag (26.07.) neue Rekordzahlen verkündet. In der Porsche-Arena stellte CEO Alexander Wehrle die Finanzkennzahlen der VfB Stuttgart 1893 AG vor. Die gute Nachricht: Die Schwaben stehen finanziell so gut da wie noch nie. Hier kommen die Zahlen.

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VfB Stuttgart steht finanziell so gut da, wie noch nie

Beim VfB Stuttgart läuft es hervorragend – sportlich, aber auch finanziell. Das dritte Mal in Folge spielen die Stuttgarter international, in diesem Jahr greifen Chris Führich und Co. in der Champions League an. Außerdem wollen die Schwaben das dritte Mal in Folge in das Finale des DFB-Pokals einziehen. All diese sportlichen Erfolge sorgen auch für starke Finanzzahlen.

Die VfB Stuttgart 1893 AG erwirtschaftete im Kalenderjahr 2025 ein Gesamtertrag von 383,6 Millionen Euro. So viel Geld haben die Schwaben noch nie erwirtschaftet. Zum Vergleich: Im Jahr 2024 waren es 299,8 Millionen Euro. Alexander Wehrle kann sich also über Mehreinnahmen von rund 83 Millionen Euro freuen.

Rekordgewinn beim VfB Stuttgart: 22,5 Millionen Euro

Abzüglich Kosten, Steuern und Abschreibungen kann der VfB Stuttgart einen Gewinn von 22,5 Millionen Euro verbuchen. Auch beim Gewinn steigern sich die Schwaben deutlich: Im Jahr 2024 machte die VfB AG einen Gewinn von 15,4 Millionen Euro. Auch das Eigenkapital konnten die Schwaben weiter steigern: Statt 60,9 Millionen Euro (Jahr 2024) beträgt das Eigenkapital nun 83,4 Millionen Euro.

„Wachstum und Profitabilität gehen beim VfB Stuttgart Hand in Hand“, erklärte VfB-CEO Alexander Wehrle. „Wir konnten Umsätze, Gewinne und Eigenkapital gleichzeitig steigern. Das ist ein Zeichen für gesundes und nachhaltiges Wachstum.“ So habe der VfB in der Saison 2025/26 etwa einen neuen Zuschauerrekord erzielt.

VfB e.V. steht gut da – aber es kommen große Ausgaben

Auch der VfB Stuttgart 1893 e.V. steht finanziell gesund da: Präsident Dietmar Allgaier verkündete im Bericht des Präsidiums einen Gesamtertrag von 7,2 Millionen Euro sowie ein Jahresergebnis von 1,4 Millionen Euro. Die Kapitalrücklage des Vereins ist hierdurch auf 1,6 Millionen Euro gewachsen. „Wenn wir den Blick nach vorne richten, dann tun wir das heute aus einer Position der Stärke, aber nicht der Selbstzufriedenheit“, so Allgaier. „Der Jahresabschluss stellt sich aktuell sehr positiv dar. Gleichzeitig sehen wir, dass bei stabilen Erlösen und steigenden Kosten sowie den geplanten Zukunftsinvestitionen das Kalenderjahr 2026 voraussichtlich nur knapp ein ausgeglichenes Ergebnis erzielen werden.“ Es müsse also vorausschauend gehandelt werden.

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