VfB Stuttgart

Sasa Kalajdzic zu Wolverhampton? Noch kein Angebot beim VfB eingegangen

Sasa Kalajdzic
VfB-Stürmer Sasa Kalajdzic trainierte am Rande des Testspiels gegen St. Gallen nur individuell. © Danny Galm

Lange war es ruhig um Sasa Kalajdzic, jetzt könnte es ganz schnell gehen. Am Montag (22.08.) wurde bekannt, dass sich der Angreifer des VfB Stuttgart wohl mit den Wolverhampton Wanderers einig ist. Da das Transferfenster am 1. September schließt, bleibt nur noch eine gute Woche, um den Transfer abzuwickeln. Doch ein konkretes Angebot für Sasa Kalajdzic ist beim VfB noch nicht eingangen.

Sasa Kalajdzic trainiert nur individuell

Beim 3:0-Testspielsieg des VfB gegen St. Gallen stand der Österreicher nicht im Kader. Die offizieller Version der Schwaben: Belastungssteuerung. Im Gegensatz zu Keeper Florian Müller, der ebenfalls nicht im Kader stand und nur als Zuschauer dabei war, trainierte der Angreifer individuell auf dem Nebenplatz. Sasa Kalajdzic wurde also geschont. Womöglich, weil bald ein Wechsel bevorsteht.

Nach Informationen unserer Redaktion liegt in Bad Cannstatt bislang aber noch kein konkretes Angebot vor. Das bestätigte auch Sven Mislintat: "De facto ist kein offizielles Angebot für Sasa eingegangen." Eine mögliche Offerte von rund 15 Millionen Euro, die Wolverhampton angeblich abgegeben haben soll, gibt es also nicht. 

Laut dem Sportdirektor wird hinter den Kulissen gesprochen und verhandelt - konkret wurde es aber noch nicht. Auch die kolportierte Ablösesumme von rund 20-25 Millionen Euro wollte der Kaderplaner nicht bestätigen. Diese Summe werde man "aktuell im Markt nicht finden."

Bleibt dem VfB noch genug Zeit, einen Ersatz zu verpflichten?

Der Sportdirektor betonte zudem erneut, dass der VfB nicht verkaufen müsse. "Wir haben durch die bisherigen Verkäufen bereits um die 20 Millionen Euro eingenommen. Wir haben einen klaren Überschuss erwirtschaftet, das macht ruhiger."

Ob es zu einem Kalajdzic-Deal kommt, hänge laut Mislintat auch davon ab, ob noch genug Zeit bleibt, einen Ersatz zu holen. Die Frage sei: "Gibt es Angebote, über die man wirtschaftlich nachdenken müsste? Und wie viel Zeit bleibt noch, um zu ersetzen?" Nur, wenn beide Faktoren passen, würde der VfB einem Transfer zustimmen. Sollte es zu einem Wechsel von Kalajdzic kommen, werde der VfB "nochmal einen Offensivspieler verpflichten."