VfB Stuttgart

Schlüsselbeinbruch im Test gegen Bielefeld: VfB wochenlang ohne Neuzugang Chris Führich

Chris Führich
Bitter: Neuzugang Chris Führich musste im Testspiel gegen Bielefeld mit einem Schlüsselbeinbruch ausgewechselt werden. © Danny Galm

120 Minuten in der knallen Sonne: Zum Abschluss des Trainingslagers mussten die Profis des VfB Stuttgart noch einmal ordentlich schwitzen. Drei Halbzeiten (zweimal 45 Minuten, einmal 30 Minuten) absolvierten die Schwaben am Freitag (23.07.) in der Kufstein-Arena gegen Arminia Bielefeld. Und das erfolgreich: Durch das 5:2 gegen den Liga-Konkurrenten bleibt die Elf von Trainer Pellegrino Matarazzo in der laufenden Vorbereitung weiter ungeschlagen. Doch die schwere Verletzung von Neuzugang Chris Führich trübt die Stimmung gewaltig.

Massimo und Sankoh treffen doppelt

Beim intensiven Freundschaftsspiel standen drei VfB-Profis besonders im Fokus. Zum einen die Doppelpacker Roberto Massimo (34./39.) und Mohammed Sankoh (104./113.). Auch Erik Thommy (96.) war in der „Verlängerung“ erfolgreich. Für die Arminia trafen Florian Krüger (40.) und Joakim Nilsson (73.).

Neuzugang Chris Führich wird wochenlang fehlen

Ungewollt in den Blickpunkt rückte derweil Neuzugang Chris Führich: Nur zehn Minuten nach seiner Einwechslung musste der 23-Jährige den Rasen schon wieder verlassen. Nach einem Zweikampf mit Bielefelds Jacob Laursen war der Zugang aus Paderborn unglücklich auf die Schulter gefallen und zunächst am Boden liegen geblieben. Anschließend probierte es der Blondschopf noch einmal, musste schließlich aber mit Schmerzen vom Platz. Gemeinsam mit Teamarzt Raymond Best ging es direkt in die Kabine.

OP am Samstag in Stuttgart

Wenig später folgte die bittere Diagnose: Das rechte Schlüsselbein ist gebrochen. Führich wird noch am Abend zurück nach Stuttgart gefahren und voraussichtlich direkt am Samstag operiert werden. „Das ist schon echt bitter“, sagt Sven Mislintat, „Ich will da kein böses Blut reinbringen, aber die Aktion ist völlig unnötig. Das nervt mich.“ Der VfB-Sportdirektor rechnet mit einer Zwangspause von mindestens sechs bis acht Wochen. 

So hat der VfB gespielt:

Bredlow (62. Hornung, 91. Schock), Anton (62. Ito), Kempf (62. Mack), Mavropanos (62. Stenzel), Kalajdzic (46. Al Ghaddioui, 91. Sankoh), Didavi (62. Beyaz), Karazor (62. Nartey), Förster (62. Thommy), Klement (62. Klimowicz), Sosa (62. Cissé), Massimo (46. Führich, 56. Churlinov, 101. Coulibaly)