VfB Stuttgart

Spektakel in Stuttgart: VfB gewinnt mit 3:2 gegen Eintracht Frankfurt

Ermedin Demirovic herzt Torschütze Deniz Undav.
Ermedin Demirovic herzt Torschütze Deniz Undav. © Alexander Keppler

Stuttgart. Der VfB Stuttgart hat ein verrücktes und unterhaltsames Bundesliga-Spiel gegen Eintracht Frankfurt mit 3:2 (2:1) gewonnen. Obwohl die Schwaben über fast die gesamte Partie die bessere Mannschaft waren, blieb es bis zum Ende spannend. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich sorgte Nikolas Nartey kurz vor Schluss für den umjubelten Sieg (87.). Damit gewinnen die Stuttgarter innerhalb von drei Tagen das zweite Spiel gegen einen direkten Konkurrenten und untermauern die Champions-League-Ambitionen eindrucksvoll.

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VfB Stuttgart gegen Leverkusen: Schwaben der verdiente Sieger

Nach dem überragenden 4:1-Sieg in Leverkusen sah Sebastian Hoeneß trotz der vier bevorstehenden englischen Wochen keinen Grund für viele Wechsel in seiner Startelf. Der Trainer tauschte nur Ermedin Demirovic für Nikolas Nartey aus. Der Angreifer kam damit zu seinem ersten Startelf-Einsatz seit dem 5. Oktober 2025 – danach fehlte Demirovic monatelang mit einer Fußverletzung. Ansonsten schickte Hoeneß dieselbe Elf aufs Feld wie in der BayArena, auch Atakan Karazor bekam erneut den Vorzug vor Chema Andrés.

Die Partie startete aus Sicht der Stuttgarter aber wenig erfreulich: Nach einer Ecke köpfte Frankfurt-Verteidiger Kristensen den Ball per Bogenlampe über Alexander Nübel hinweg ins Tor. Da stimmte die Zuordnung am kurzen Fünfmetereck nicht, die frühe Gästeführung (5.) – und das erste Gegentor für die Schwaben nach einem Eckball in der laufenden Saison. Doch der VfB ließ sich von dem frühen Rückschlag nicht beeinflussen und steigerte sich von Minute zu Minute. Ab der 15. Minute gab die Hoeneß-Elf dann klar den Ton an und belohnte sich in der 27. Minute mit dem Ausgleich: Nachdem Eintracht-Keeper Kaua Santos den Ball nach einer Mittelstädt-Flanke fallen ließ, schaltete Ermedin Demirovic am schnellsten und schob zum 1:1 ein.

Solo von Deniz Undav: VfB-Stürmer trifft sehenswert zum 2:1

In der 35. Minute erzielte Deniz Undav dann die inzwischen hochverdiente Führung: Nach einem schönen Steckpass von Josha Vagnoman ließ der Angreifer erst Amenda ins Leere grätschen und legte den Ball dann überlegt ins lange Eck. Zur Wahrheit gehört auch: Der Schuss wurde zuvor von Skhiri unhaltbar abgefälscht. Die Eintracht wackelte nun gefährlich, der VfB drückte auf das 3:1. Trotz ein paar aussichtsreichen Möglichkeiten gelang das der Hoeneß-Elf aber nicht, mit dem 1:2-Rückstand waren die Gäste aus Frankfurt zur Pause noch gut bedient.

Auch in den zweiten 45 Minuten gaben die VfB-Profis vor den Augen von Bundestrainer Julian Nagelsmann den Ton an. Deniz Undav und Co. kombinierten sich ein ums andere Mal vors Tor der Frankfurter, konnten sich aber nicht mit dem dritten Tor belohnen. Chris Führich etwa schoss knapp rechts am Tor vorbei (58.), Deniz Undav scheiterte frei stehend vor Eintracht-Keeper Kaua Santos (65.). Gerade weil es die Schwaben nicht schafften, das dritte Tor nachzulegen, blieb die Partie offen – und die Eintracht im Spiel.

VfB Stuttgart verpasst das dritte Tor – und Frankfurt macht das 2:2

Und dann passierte das, was passieren musst: Auf einmal stand es 2:2. Obwohl die Schwaben das klar bessere Team waren, kamen die Frankfurter zum Ausgleich. Nach einer Ecke und einer verunglückten Bouanani-Flanke ging es blitzschnell nach vorne, Amaimouni-Echghouyab traf zum Ausgleich (80.). Die Partie war nun völlig offen, auf beiden Seiten gab es gute Torchancen. Doch der VfB Stuttgart sollte der glückliche und verdiente Sieger sein: Nikolas Nartey traf zum 3:2 (87.). Es war der Schlusspunkt einer verrückten und unterhaltsamen Partie.

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