VfB Stuttgart

Traumtor Mavropanos, VfB hat alles im Griff: Die Einzelkritiken zum Sieg in Wolfsburg

Fußball VfL Wolfsburg vs. VfB Stuttgart
Erzielte eine Traumtor und hatte auch in der Defensive alles im Griff: VfB-Profi Konstantinos Mavropanos. © Pressefoto Baumann

Der VfB Stuttgart hat sein Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg völlig verdient mit 2:0 gewonnen. Gegen schwache Wolfsburger zeigten die Schwaben die von Trainer Pellegrino Matarazzo geforderte Reaktion und hatten die Partie über volle 95 Minuten unter Kontrolle.

Wie sich die VfB-Profis geschlagen haben, erfahren Sie in den Einzelkritiken unserer Redaktion:

Florian Müller: Reagierte bei einem Arnold-Freistoß aus rund 17 Metern stark, hatte große Probleme bei einem Nmecha-Abschluss (69.). Machte aber sonst einen sicheren Eindruck und spielte zum zweiten Mal zu Null - Note: 2,5

Dinos Mavropanos: Erzielte an seinem Geburtstag ein absolutes Traumtor und hämmerte den Ball aus rund 20 Metern in den Winkel. Verteidigte fehlerfrei und gewann 70 Prozent seiner Zweikämpfe. Ein starkes Spiel des Griechen - Note: 1,5

Hiroki Ito: Der Bundesliga-Rookie des Monats November machte ein gutes Spiel und machte seine linke Seite dicht. Gewann nur 38 Prozent seiner Zweikämpfe, leitete aber einige Angriffe mit klugen Pässen ein und schaltete sich immer wieder selbst ins Offensivspiel ein - Note: 3

Waldemar Anton: Gutes Vorwärtsverteidigen, waches Auge und aggressive Zweikampfführung: starkes Spiel des Abwehrchefs. Hielt seine Abwehr zusammen und hatte Wout Weghorst über 95 Minuten im Griff - Note: 2

Roberto Massimo: Musste wie schon gegen Berlin früh vom Platz, diesmal sogar nach 26 Minuten. Bitter für den 21-Jährigen, der sich zuletzt deutlich steigerte - Note: Ohne Bewertung

Orel Mangala: Unauffälliger Nachmittag gegen schwache Wolfsburger. Machte die einfachen Dinge richtig und verzettelte sich nicht in unnötigen Aktionen. Zweikampfquote aber stark ausbaufähig (29 Prozent) - Note: 3,5

Wataru Endo: Auf den sonst so zweikampfstarken Kapitän kam gegen Wolfsburg eine offensivere Rolle zu. Dadurch gingen dem Japaner seine Stärken ab, gewann nur 46 Prozent seiner Zweikämpfe. Musste gegen schwache Wölfe aber nicht wie gewohnt als Staubsauger agieren - Note: 3

Atakan Karazor: Durfte nach seiner Verletzung wieder von Beginn ran und brachte viel Ruhe ins Spiel. Unaufgeregt und mit viel Übersicht verteilte er die Bälle im Zentrum. Wenn nötig, ging er auch hart dazwischen und spulte die meisten Kilometer ab (11,73) - Note: 2

Tanguy Coulibaly: Rutschte für den kurzfristig ausgefallenen Borna Sosa in die Startelf. Hatte gute Ansätze und ein paar gefährliche Aktionen, ist aber oft zu überhastet und fahrig. Unterm Strich ein solides Bundesliga-Spiel - Note: 3,5

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Philipp Förster: Hätte wie schon gegen Berlin ein Tor nach einem tollen Solo erzielen können, entschied sich an der Strafraumgrenze aber für ein schwaches Abspiel. War viel zwischen den Ketten unterwegs und sollte die Passwege zulaufen. Belohnte seine starke Leistung in der 63. Minute mit einem Tor - Note: 2

Omar Marmoush: War gegen seinen Stammverein besonders motiviert (fast übermotiviert), war aber nicht so auffällig wie gegen Berlin. Musste viele Meter machen und sich in Zweikämpfen aufreiben. Überheblicher (fast arroganter) Strafstoß in der 80. Minute, den wollte er zu schön machen - Note: 4

Einwechselspieler:

Pascal Stenzel (ab der 26. Minute für Roberto Massimo): Kam für Massimo in die Partie und gab den deutlich defensiveren Rechtsaußen. Stand defensiv solide, offensiv ging aber wenig - Note: 3

Marc Oliver Kempf (ab der 74. Minute für Philipp Förster): Kam aufs Feld, um die Defensive zu stärken. Das tat er auch - ohne groß aufzufallen - Note: Ohne Bewertung

Chris Führich (ab der 81. Minute für Omar Marmoush): Ohne Bewertung

Silas Katompa Mvumpa (ab der 81. Minute für Tanguy Coulibaly): Ohne Bewertung

Die Benotung

1 = überragend | 2 = stark | 3 = solide | 4 = dürftig | 5 = schwach | 6 = außer Form