VfB Stuttgart

VfB Stuttgart: Warum es für Trainer Hoeneß jetzt nur noch ein Saisonziel gibt

Eine vergebene Torchance beim 1:1 gegen Bremen zwang VfB-Trainer Hoeneß in die Knie.
Eine vergebene Torchance beim 1:1 gegen Bremen zwang VfB-Trainer Hoeneß in die Knie. © Alexander Keppler

Stuttgart. Der VfB Stuttgart ist am Samstag bei der TSG Hoffenheim zu Gast. In dem Landesduell geht es um nicht weniger als die Champions League: Die Schwaben stehen auf Platz vier, die Kraichgauer auf Rang fünf. Der Sieger des Duells hat gute Chancen, in die Königsklasse einzuziehen. Und Trainer Hoeneß machte vor der Partie deutlich, dass es für den Pokalfinalisten kein anderes Ziel mehr geben kann.

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VfB Stuttgart: „Wir wollen in die Champions League“

Wenn am Samstag um 15.30 Uhr (live bei Sky) das Duell zwischen dem VfB Stuttgart und der TSG Hoffenheim angepfiffen wird, brennt die Luft. Nicht nur, weil Tausende Stuttgarter in der PreZero-Arena erwartet werden, sondern weil viel auf dem Spiel steht. Punktgleich stehen die beiden Teams in der Tabelle, nur die bessere Tordifferenz ermöglicht den Schwaben Rang vier, der in der Endabrechnung zur Teilnahme an der Champions League berechtigen würde. „Wir sind drei Spieltage vor Schluss auf Rang vier. Es ist doch klar, dass wir in die Champions League wollen“, sagte Sebastian Hoeneß selbstbewusst auf der Pressekonferenz.

Das Ziel innerhalb der Mannschaft und des Vereins sei klar definiert. Nach dem sicheren Erreichen der Europa League wäre die Königsklasse das „i-Tüpfelchen“ (O-Ton Hoeneß). Der Trainer ließ keinen Zweifel daran aufkommen, worauf er und seine Spieler hinarbeiten: „Wir haben vor zwei Jahren erlebt, wie schön es ist, in den größten Stadien gegen die besten Teams der Welt zu spielen.“

VfB-Sieg gegen Hoffenheim wäre ein Big-Point

Um in der Endabrechnung wirklich auf Rang vier zu landen, braucht es in Sinsheim mindestens einen Punkt, um weiter vor der TSG Hoffenheim zu stehen. Da am Samstagabend Verfolger Bayer Leverkusen noch gegen RB Leipzig gefordert ist, könnten die Schwaben mitunter sogar beide Konkurrenten distanzieren. Der Abstand auf Hoffenheim bestünde dann drei, der auf Leverkusen sogar fünf Punkte. Ein Sieg in Sinsheim wäre also ein Big-Point im Kampf um die Champions League. „Dafür müssen wir aber unser bestes Gesicht zeigen“, meinte Sebastian Hoeneß.

Der Trainer habe aber ein gutes Gefühl, was die Verfassung seiner Mannschaft anbelangt: „Die Frische ist da und die Spannung vor so einem wichtigen Spiel auch.“ Trotzdem spüre Hoeneß innerhalb seiner Mannschaft die gewisse Lockerheit. „Das ist genau die Gemengelage, die wir jetzt brauchen. Wir werden maximal motiviert in das Spiel gehen und können unsere Ausgangsposition deutlich verbessern.“

So könnte der VfB Stuttgart gegen die TSG Hoffenheim spielen:

Nübel - Mittelstädt, Hendriks, Chabot, Vagnoman - Führich, Karazor, Stiller, Leweling - El Khannouss, Undav

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