VfB Stuttgart

„Würde Impfkampagne konterkarieren“: Hitzlsperger warnt vor erneuten Geisterspielen

Thomas Hitzlsperger
Thomas Hitzlsperger, Vorstandsvorsitzender des VfB Stuttgart, steht beim Interview. Foto: Tom Weller/dpa © Tom Weller

Die Corona-Infektionszahlen schießen dramatisch in die Höhe, die Intensivstationen im Land geraten an ihre Belastungsgrenze und die Politik sucht händeringend nach Lösungen. Gespannt blicken deshalb auch die Verantwortlichen des VfB Stuttgart auf die Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag (18.11.), auf der neue Regelungen beschlossen werden sollen.

„Würde unsere wirtschaftliche Situation existenziell verschärfen“

Vorstandschef Thomas Hitzlsperger warnt im Vorfeld des Corona-Gipfels vor einem erneuten Ausschluss der Zuschauer von den Spielen in der Bundesliga - den sogenannten Geisterspielen. „Eine neuerliche, pauschale Reduzierung von Stadionkapazitäten würde unsere wirtschaftliche Situation existenziell verschärfen und wäre auch in Bezug auf die Pandemiebekämpfung der falsche Weg“, wird der frühere Nationalspieler im kicker zitiert.

Seiner Meinung nach würde es „die Impfkampagne konterkarieren, wenn Geimpfte und Genesene nicht ins Stadion dürfen“. Fußballspiele seien keine Pandemietreiber, betonte der 39-Jährige, „das zeigen die Zahlen sowohl bei uns in Stuttgart als auch in der gesamten Liga“.

Gesundheitsminister Jens Spahn für 2G-Plus-Regel

Bei Heimspielen der Stuttgart gilt bereits die 2G-Regel, wonach nur Geimpfte und Genesene in die Arena dürfen. Der geschäftsführende Gesundheitsminister Jens Spahn brachte unlängst eine Verschärfung dieser Vorgabe in die Diskussion ein. „Wir müssen alles tun, um diese Dynamik zu brechen“, so der CDU-Politiker. „Sonst wird es für das ganze Land ein bitterer Dezember.“

Konkret sprach sich Spahn dafür aus, für öffentliche Veranstaltungen das Prinzip „2G-Plus“ einzuführen - also Zugang nur für Geimpfte und Genesene, die zusätzlich aber noch einen aktuellen Test vorweisen müssen. 

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