VfB Stuttgart

Wie die Ultras des VfB Stuttgart das Projekt „Wünschewagen“ unterstützen

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Der Scheck in Höhe von 24.000 Euro wurde letzte Woche in Ludwigsburg vor dem Wünschewagen der ASB-Region an Silke Löser und Daniel Groß übergeben. © Commando Cannstatt 97

Die Ultras des VfB Stuttgart haben durch den Verkauf ihres mittlerweile 17. Fankalenders 24.000 Euro erlöst. Der Betrag wurde an die ASB-Region Ludwigsburg und ihren „Wünschewagen“ gespendet.

Was hinter dem Projekt „Wünschewagen“ steckt

Übergeben wurde der Scheck laut einer Mitteilung am vergangenen Donnerstag (10.02.). Der „Wünschewagen“ begleitet Menschen am Ende ihres Lebens dabei, sich einen letzten Wunsch zu erfüllen. Das Projekt wurde 2014 ins Leben gerufen und bislang konnten die rund 1.800 ehrenamtlichen Wunscherfüller über 2.000 Wünsche erfüllen. Das Projekt lebt ausschließlich von Spenden, Eigenmitteln und dem Engagement hunderter Ehrenamtlicher. Weitere Informationen finden Sie ihr auf der Homepage: https://wuenschewagen.de/ludwigsburg

So lief der Kalender-Verkauf in Pandemiezeiten

Auch in diesem Jahr konnten die Ultras ihren Kalender pandemiebedingt nur an vier Spieltagen im Stadion verkaufen - der Großteil lief über den Onlineshop. Unterstützt wurde die Aktion aber auch von der Buchhandlung Osiander, deren Geschäftsführer Christian Riethmüller im Aufsichtsrat und Präsidium des VfB sitzt. Neben dem Verkauf in diversen Filialen war der Kalender auch im Osiander-Onlineshop erhältlich.

"Nur gemeinsam war es uns in Coronazeiten möglich, eine ähnlich hohe Spendensumme wie im Vorjahr zu erreichen. Vielen herzlichen Dank an das ganze Team der Buchhandlung Osiander im Namen aller VfB-Fans und den Käufern des Kalenders", heißt es in einer Mitteilung des Commando Cannstatt 1997 vom Montag (14.02.).

Laut eigenen Angaben haben die Anhänger des Vereins in den letzten Jahren 203.800 Euro an karitative Einrichtungen in der Region Stuttgart gespendet.