„Wir haben Blut geleckt“: VfB-Coach Hoeneß und der Traum vom DFB-Pokalfinale
Stuttgart. Der VfB Stuttgart spielt am Donnerstagabend (23.04.) im Halbfinale des DFB-Pokals gegen den SC Freiburg. Gegen die Breisgauer haben die Schwaben die große Chance, das zweite Mal in Folge ins Pokalfinale einzuziehen – das wäre Vereinsrekord. Sebastian Hoeneß ist daher heiß auf das Spiel: „Wir haben Blut geleckt“, sagte der Trainer auf der Pressekonferenz vor der Partie. Warum bei allen Beteiligten des VfB Stuttgart der Traum vom Finale so groß ist.
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VfB Stuttgart gegen SC Freiburg: Wer kommt ins Pokalfinale?
Flutlicht, Donnerstagabend, Halbfinale: Fußballherz, was willst du mehr? Wenn die Partie zwischen dem VfB Stuttgart und dem SC Freiburg um 20.45 Uhr (ARD) angepfiffen wird, brennt die Luft. Die Schwaben wollen gegen das Team von Trainer Julian Schuster unbedingt ins Finale nach Berlin einziehen. Die ZVW-Leser sind jedenfalls positiv gestimmt: Über 85 Prozent glauben, dass der VfB ins Pokalfinale einzieht (zum ZVWxKicker-Angebot im ZVW-Aboshop). Sebastian Hoeneß wird die Statistik wohlwollend zur Kenntnis nehmen, emotionalen Support und Beistand braucht der VfB-Trainer für das Spiel aber nicht.
„Wir sind alle heiß auf das Spiel. Titel zu gewinnen ist das Nonplusultra im Sport“, sagte der Coach auf der Pressekonferenz im Innenraum der MHP-Arena. Im vergangenen Jahr konnte der VfB Stuttgart bereits den Pokal in den Berliner Nachthimmel recken, diese Erfahrung habe mit seiner Mannschaft „etwas gemacht“. Alle haben „Blut geleckt“, so Hoeneß. „Das werden wir nie vergessen und wollen es wieder haben.“ Motivationskniffe muss der Trainer an seiner Mannschaft daher nicht anwenden.
Selbstvertrauen beim VfB: „Es ist schwierig, gegen uns zu spielen.“
Er habe im Training und in Einzelgesprächen schon gemerkt, dass bei seinem Team eine gewisse Spannung da ist. „Das ist ein gutes Gefühl. Die Jungs wissen ganz genau, worum es morgen geht, und haben die Erfahrung gemacht, mit großen Spielen umzugehen. Wir können uns da auf das Gefühl verlassen.“
Bereits das dritte Mal in seiner Karriere steht der Trainer mit dem VfB Stuttgart in einem Pokal-Halbfinale. 2023 verloren die Schwaben mit 2:3 gegen Frankfurt, 2025 folgte nach einem 2:1-Sieg gegen RB Leipzig dann der langersehnte Finaleinzug. „Da waren besondere Abende mit viel Energie und Spannung im Stadion.“ Auch gegen den SC soll es wieder mit dem Finale klappen: „Wenn wir zu Hause in die Abläufe kommen, die wir die ganze Saison gezeigt haben, ist es schwierig, gegen uns zu spielen. Dieses Selbstverständnis haben wir“, sagte Hoeneß.
VfB-Trainer Hoeneß warnt vor dem SC Freiburg
Auf die leichte Schulter wird der Coach die Freiburger auch trotz des eigenen Selbstvertrauens nicht nehmen. Neben der Qualität, enge Spiele auf die pragmatische Art und Weise zu gewinnen, habe der Sportclub inzwischen auch „eine richtig gute spielerische Note“. Die Freiburger, die parallel auch noch im Halbfinale der Europa League stehen, werden „mit breiter Brust“ in die Landeshauptstadt anreisen. „Sie spielen eine richtig gute Saison. Das wird ein Fight, davon kannst du zu 100 Prozent ausgehen.“
So könnte der VfB Stuttgart spielen:
Nübel - Mittelstädt, Hendriks, Chabot, Vagnoman - Karazor, Stiller - Führich, Undav, El Khannouss, Leweling



