Zwei bittere Tore in der Nachspielzeit: VfB Stuttgart verliert 0:2 gegen den BVB
Stuttgart. Der VfB Stuttgart hat das Topspiel gegen Borussia Dortmund mit 0:2 (0:0) verloren. Obwohl die Schwaben über das gesamte Spiel die bessere Mannschaft waren, schlugen die Gäste tief in der Nachspielzeit zweimal eiskalt zu. Karim Adeyemi traf in der vierten Minute der Nachspielzeit zum 1:0 für die Gäste, Julian Brandt kurz darauf zum 2:0. Es war ein Spiel, das keinen Sieger verdient gehabt hätte – und in dem die Dortmunder selber nicht wissen, wie sie dieses Topspiel gewinnen konnten. Ein unterm Strich extrem bitterer Abend für den VfB Stuttgart.
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VfB Stuttgart gegen BVB: So lief das Bundesliga-Spiel
Nach der zweiwöchigen Länderspielpause startete der VfB Stuttgart in den letzten großen Block der Saison 2025/26 – und das direkt mit dem Topspiel gegen Borussia Dortmund. Sebastian Hoeneß hat nur gute Erinnerungen an die Duelle mit den Schwarz-Gelben: In sieben Spielen gegen den BVB gewann der Trainer mit dem VfB fünf Spiele, zweimal trennten sich die Teams mit einem Unentschieden. Mit Blick auf die Statistik gingen die Stuttgarter also als leichte Favoriten ins Spiel, auch wenn Dortmund aus 19 Ligaspielen zuletzt nur eines verlor. Auf dem Papier stand also Topspiel, auf dem Feld aber verdiente sich nur ein Team das Prädikat „top“ – und das war der VfB.
Die Hausherren übernahmen direkt nach Anpfiff die Kontrolle, hatten deutlich mehr Spielanteile und mehr Ballbesitz. Von den Dortmundern kam überraschend wenig, das Kovac-Team stand tief und konzentrierte sich aufs Verteidigen. Es schien fast so, als sei das einzige Ziel des BVB, die Schwaben am Toreschießen zu hindern. Und das gelang den Gästen auch ganz gut, weshalb die Hoeneß-Elf in der ersten Hälfte trotz großer Bemühungen zu keiner wirklich gefährlichen Torchance kam. Zur Verdeutlichung: Angelo Stiller hatte bis zur 32. Minute 51 Mal den Ball, kein Dortmunder kam auf über 21 Ballkontakte.
Dortmunder Bollwerk: Die VfB-Profis kommen kaum zu Torchancen
Auch in der zweiten Halbzeit das gleiche Spiel: Der VfB Stuttgart hatte oft und viel den Ball, die Gäste zogen sich tief in die eigene Hälfte zurück und setzten auf einzelne Nadelstiche. Obwohl die Hoeneß-Elf in der Schlussphase nochmal aufs Tor der Dortmunder drückte, wollte das entscheidende Tor einfach nicht fallen. Zur Not hätte die Kovac-Elf das Unentschieden vermutlich auch mit in die Kabine verteidigt.
In der Nachspielzeit überschlugen sich dann die Ereignisse: In der vierten Minute der Nachspielzeit erzielte Karim Adeyemi mit dem ersten wirklich gefährlichen BVB-Angriff das 1:0 für die Schwarz-Gelben, kurz darauf machte Julian Brandt mit dem zweiten Treffer alles klar. Ein unverdienter Sieg für die Dortmunder, die über 90 Minuten lang Beton anrührten – nur um dann zweimal in der Nachspielzeit zu treffen. Durch die Niederlage stehen die Schwaben zwar immer noch auf einem Champions-League-Rang, konnten den Patzer der TSG Hoffenheim aber nicht ausnutzen.


