VfB Stuttgart

Ekliger Rückrundenauftakt: So will der VfB Stuttgart gegen Union Berlin gewinnen

VfB-Kapitän Atakan Karazor erzielte vergangene Saison gegen Union Berlin (3:2-Sieg) sein erstes Bundesliga-Tor.
VfB-Kapitän Atakan Karazor erzielte vergangene Saison gegen Union Berlin (3:2-Sieg) sein erstes Bundesliga-Tor. © Julia Rahn

Stuttgart. Der VfB Stuttgart hat zum Abschluss der ersten von vier Englischen Wochen in Folge am Sonntag (15.30 Uhr) das Heimspiel gegen Union Berlin vor der Brust. Es winkt der dritte Sieg in Serie und ein gutes Gefühl vor dem wichtigen Europa-League-Spiel bei der AS Rom. Gegen Leverkusen und Frankfurt überzeugte die Elf von Trainer Sebastian Hoeneß, jetzt muss sie sich aber auf ein ganz anderes Spiel einstellen. Wir blicken auf die Partie in der MHP-Arena voraus.

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VfB Stuttgart vor Union Berlin: Das sagt Trainer Hoeneß

Duelle gegen Union Berlin sind in den seltensten Fällen vergnügungssteuerpflichtig. Bei Heimspielen der „Eisernen“ gilt das allein aufgrund der Kulisse in der Alten Försterei – aber auch in der Ferne macht Union seinen Gegnern aufgrund der kompakten und defensiven Spielweise nur bedingt Spaß. Für den VfB umso wichtiger, diese „ekligen“ Spiele zu gewinnen und seine Aufgaben auch gegen solche Teams zu erledigen.

Dass man gegen Berlin stolpern kann, zeigte Stuttgart am ersten Spieltag im August nur zu gut. Durch zwei sehenswerte Treffer des Stürmers Ilyas Ansah gewann Union 2:1, der Stuttgarter Auftakt: verpatzt. Vor heimischer Kulisse soll das jetzt korrigiert werden, sagt auch Trainer Sebastian Hoeneß: „Die Aufgabe am Sonntag nötigt uns Respekt ab. Gleichzeitig sind wir heiß darauf, vor unseren Fans wieder eine gute Leistung zu zeigen.“

VfB muss gegen kompakte Unioner Lösungen finden

Die Eisernen spielen unter Trainer Steffen Baumgart bisher eine solide Saison, stehen zum Abschluss der Rückrunde auf dem neunten Platz. Aus Union-Sicht voll im Soll, sahen die Vorzeichen nach der Sommervorbereitung doch alles andere als rosig aus. „Union Berlin kombiniert individuelle Qualität und Erfahrung, die Mannschaft verteidigt körperlich und kompakt und kann schnell umschalten“, sagt VfB-Coach Hoeneß über die Stärken des Gegners. Es sei nicht einfach, diese Mannschaft zu besiegen.

Die Stuttgarter stehen derweil auf dem vierten Platz, auch bedingt durch die abgesagten Partien von Bayer Leverkusen und der TSG Hoffenheim. Aber: Selbst wenn die Konkurrenten um die internationalen Plätze ihre Nachholspiele gewinnen sollten, stünden die Schwaben nur einen Punkt hinter einem Champions-League-Rang – nun gilt es, gegen Union Berlin nachzulegen. Mut macht, dass der VfB seine vergangenen drei Heimspiele gegen die „Eisernen“ gewonnen hat – zweimal in der Liga, einmal im Pokal.

Trotz Union: VfB-Spiel in Rom wirft seine Schatten voraus

„Ein Schlüssel zum Erfolg wird sicherlich die Balance in den unterschiedlichen Spielphasen sein, außerdem das Umschaltverhalten und das Verteidigen der Berliner Standardsituationen“, sagt Hoeneß. Mit einem Sieg am Sonntag könnte sein Team den Rückenwind der vergangenen Woche ins wichtige Europa-League-Spiel bei der AS Rom (Donnerstag/21 Uhr) mitnehmen – in dem es um den direkten Einzug ins Achtelfinale geht. Jetzt sind die Blicke aber erstmal auf die Bundesliga gerichtet – den dritten Sieg in Folge fest im Visier.

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