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VfB Stuttgart: Rotation im Celtic-Rückspiel? Das sagt Trainer Sebastian Hoeneß

Will trotz 4:1 im Hinspiel nicht übermäßig rotieren: VfB-Trainer Sebastian Hoeneß.
Will trotz 4:1 im Hinspiel nicht übermäßig rotieren: VfB-Trainer Sebastian Hoeneß. © Julia Rahn

Stuttgart. Der VfB Stuttgart hat am Donnerstagabend (18.45 Uhr/RTL) das Rückspiel der Play-offs in der Europa League gegen Celtic Glasgow vor der Brust. Allzu schwer klingt die Aufgabe auf dem Papier aber nicht: Nach dem 4:1-Hinspielsieg haben die Schwaben ein gutes Polster. Grund genug, das Spiel im Schongang anzugehen? Wir berichten von Sebastian Hoeneß’ Aussagen auf der Pressekonferenz.

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VfB Stuttgart: Schongang gegen Celtic verboten

Gegen ein Celtic Glasgow, dass sowohl beim 1:4 im Hinspiel als auch bei der 0:1-Liganiederlage gegen Hibernian Edinburgh weder erfolgreich noch gut gespielt hat, scheint der Einzug ins Achtelfinale der Europa League für den VfB Stuttgart nur noch Formsache. Besonders mit dem Drei-Tore-Polster aus dem Spiel vor einer Woche in Glasgow. In einer Saison mit Dreifachbelastung wäre das doch eigentlich die Gelegenheit, Spieler und Kräfte zu schonen und den komfortablen Vorsprung zu nutzen.

„Unsere Aufstellung hat nichts mit dem Ergebnis aus dem Hinspiel zu tun“, sagte VfB-Trainer Sebastian Hoeneß auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. „Wir entscheiden, um die bestmögliche und frischeste Mannschaft auf den Platz zu bringen.“ Da sei kein Ergebnis im Hinterkopf, sondern nur „nach vorne gerichtete Belastungssteuerung.“ Leichtsinnige Experimente schließt der Coach also aus, lässt aber gleichzeitig eine Tür für die in dieser Spielzeit übliche Rotation offen.

Angelo Stiller nach Schreckmoment wieder fit

Mit Deniz Undav, Maximilian Mittelstädt und Angelo Stiller sind drei Spieler eine Gelbe Karte von einer Sperre entfernt. Kandidaten also, die eventuell geschützt werden könnten, um sie für ein mögliches Achtelfinale spielberechtigt zu wissen. Stiller musste zudem zuletzt in Heidenheim nach einem Schlag auf das Knie ausgewechselt werden – ist aber rechtzeitig für Celtic fit geworden und stand beim Abschlusstraining auf dem Platz. „Er wird morgen dabei sein“, so Hoeneß – eine Entwarnung, die einen Ausfall ausschließt, aber gleichzeitig mit Blick auf das erwähnte Gesamtbild offenlässt, ob der Spielmacher und Taktgeber tatsächlich von Beginn an spielt.

Hoeneß: „Hilft keinem, mit Ach und Krach weiterzukommen“

Vor dem Hinspiel hatte Hoeneß eingeräumt, in gewissen Situationen gegen Ende des Spiels taktieren zu können. Situationen, die durch den klaren Spielstand nie eintrafen. Vor dem Rückspiel will der Coach nun davon nichts wissen: „Wir wollen das Spiel gewinnen und die bestmögliche Leistung bringen. Das ist der einzige Weg, um in die nächste Runde zu kommen.“ Es gehe auch darum, Erfolgserlebnisse zu sammeln. „Es hilft keinem, wenn wir mit Ach und Krach weiterkommen.“

Der VfB nimmt das Spiel gegen Celtic also ernst, sieht auch die Gefahr im komfortablen Vorsprung. Zu einem schottischen Journalisten sagte Hoeneß vielsagend: „Sie werden morgen sehen, dass wir nicht denken, dass es leicht wird.“ Wenn diese Einstellung auch nur ansatzweise auf den Platz getragen wird, sollte dann auch nichts anbrennen – und die Flieger nach Portugal für das Achtelfinale gegen Porto oder Braga können gebucht werden.

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