VfB Stuttgart: Wie stehen die Chancen beim FC Porto? Das sagt Trainer Hoeneß
Porto. Für den VfB Stuttgart steht am Donnerstag (21 Uhr/RTL) das Rückspiel im Achtelfinale der Europa League beim FC Porto an. Nach der 1:2-Heimniederlage im Hinspiel müssen die Schwaben einen Rückstand aufholen, um ins Viertelfinale einzuziehen. Dabei kann sich die Hoeneß-Elf auf ein erneut emotionales Duell einstellen. Wir blicken auf die Chancen des VfB in Porto – und berichten, wie sie Trainer Sebastian Hoeneß sieht.
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VfB Stuttgart: Beflügelt Leipzig-Sieg auch in Porto?
Es liegen intensive Tage hinter dem VfB Stuttgart. Zunächst am vergangenen Donnerstag die ebenso ärgerliche wie emotionale Hinspielniederlage zu Hause gegen Porto. Am Ende der umkämpften Partie gingen die Schwaben als Verlierer vom Platz, ließen sich von den eklig agierenden Portugiesen und deren Spielchen zu sehr aus dem Konzept bringen und luden Porto mit zwei Fehlern ein.
Dann, am Sonntag, der 1:0-Sieg gegen RB Leipzig in der Bundesliga. Erneut ein ausgeglichenes Spiel, erneut umkämpft, wieder intensiv. Und dieses Mal zeigte sich die Hoeneß-Elf cleverer, behielt die Oberhand. „Das kann uns für die nächsten Wochen richtig guttun, weil es ein Sieg für die Moral und den Spirit der Mannschaft war“, sagte Hoeneß nach dem Leipzig-Spiel. Schon am Donnerstag könnte dieser Sieg also beflügeln. Eines lässt sich wohl jetzt schon sagen: Minder aufreibend oder kampfbetont wird die Partie nicht. „Wir müssen also gar nicht zu weit zurückgehen, um zu sehen, ob die Mannschaft das kann“, sagt Hoeneß auf der PK vor dem Spiel in Porto.
VfB-Trainer Hoeneß: „Porto kann etwas mehr verlieren“
Dennoch stellt sich die Frage: Auf welcher Seite wird der VfB also nun am Ende des Spiels in Porto stehen? Und wie stehen die Chancen der Schwaben? „Es ist nur ein Tor Unterschied – wenn wir das Spiel gewinnen, geht es auf jeden Fall schonmal in die Verlängerung“, sieht es VfB-Coach Sebastian Hoeneß pragmatisch. „Jeder hat gesehen, wie eng das Hinspiel war.“ Auf dem Papier ist also noch alles drin – was im Estádio do Dragão allerdings leichter gesagt als getan ist. Klar ist dennoch: Mit dem FC Porto präsentierte sich in Stuttgart ein starker, stabiler, aber eben kein unschlagbarer Gegner. „Ich glaube sogar, dass Porto jetzt rein psychologisch eher in der Situation ist, etwas mehr verlieren zu können“, blickt Hoeneß auf den Gegner.
Ein Schlüssel für den VfB wird sein, wie er sich auf die Spielchen und Nickligkeiten einstellt, mit denen die Portugiesen im Hinspiel Spieler und Fans zur Weißglut getrieben haben. „Sicher ist das eine Komponente, die angesprochen werden muss“, weiß auch Hoeneß. „Aber wie immer Leben ist eine gute Balance wichtig.“ Er erwarte, die Dinge aus der vergangenen Woche wieder rauszuholen. Trotzdem brauche man einen kühlen Kopf. „Wir wissen, was morgen auf uns zukommen wird“, sagt auch Stürmer Deniz Undav. Es soll also zumindest einen gewissen Gegenwind für den FC Porto geben – ohne die eigenen Stärken und den Matchplan aus den Augen zu verlieren. Nach 90 beziehungsweise 120 Minuten – oder gar nach Elfmeterschießen – wird sich dann zeigen, ob die Europareise des VfB Stuttgart in dieser Saison weitergeht.


