VfB Stuttgart

Zukunft von Sven Mislintat beim VfB: Wann die Vertragsgespräche starten sollen

Sven Mislintat
VfB-Sportdirektor Sven Mislintat. © Danny Galm

In den letzten Tagen wurde viel über die Zukunft von Sven Mislintat beim VfB Stuttgart diskutiert. Nun haben sich der Sportdirektor und auch Vorstandschef Alexander Wehrle zu Wort gemeldet.

Wehrle räumt Fehler ein

„Wir hätten es als deutlich zielführender empfunden, von Anfang an in den Prozess zur Verpflichtung von Christian Gentner eingebunden worden zu sein“, wird Mislintat in einer Mitteilung vom Freitag (16.09.) zitiert: „Ungeachtet dessen freuen sich Markus, Rino und ich sehr über die Rückkehr von Gente zum VfB und stehen dieser maximal positiv gegenüber.“ Alexander Wehrle räumte derweil einen Fehler ein: „Es wäre im Nachhinein sicher besser gewesen, Markus Rüdt und Sven Mislintat frühzeitig einzubinden. Das ist besprochen und mit Sven ausgeräumt.“

Der Klub hatte die Einbindung der drei Ex-Profis Sami Khedira, Philipp Lahm (als Berater des Vorstandes) und Christian Gentner (als Leiter der Lizenzspieler-Abteilung) auf der Mitgliederversammlung am vergangenen Sonntag (11.09.) verkündet. Mislintat war zuvor nicht in die Gespräche involiviert und hat nach Informationen unserer Redaktion erst am Morgen vor der MV davon erfahren.

Für noch mehr Verwunderung und Verwirrung sorgte anschließend eine skurrile Pressekonferenz, die die Spekulationen um die Zukunft von Sven Mislintat in Stuttgart weiter befeuerte. In den vergangenen Tagen haben sich der CEO und der Kaderplaner nun ausgetauscht und vereinbart, die Gespräche über eine weitere Zusammenarbeit, Mislintats Vertrag als Sportdirektor beim VfB läuft im Sommer 2023 aus, nach dem 15. Spieltag (also nach dem 12. November) zu starten und bis zum Jahresende abzuschließen.

Ursprünglich wollte Wehrle das Thema bereits nach dem Ende der Sommer-Transferperiode angehen. Bislang gab es allerdings laut Sven Mislintat noch keine Vertragsgespräche. Und nun wollen beide Seiten offensichtlich erst einmal durchschnaufen. Nach der großen Aufregung der letzten Tage sicherlich nicht die schlechteste Idee.