VfB Stuttgart

VfB vor Heimspiel gegen Leverkusen: Auf der Suche nach der richtigen Balance

Fußball Bundesliga Eintracht Frankfurt vs. VfB Stuttgart
Kam gegen Frankfurt in der Schlussphase zum Einsatz: Mittelfeldspieler Orel Mangala. © Pressefoto Baumann

Zuletzt war der VfB Stuttgart auf der Suche nach der richtigen Balance zwischen Defensive und Offensive. Was die Abwehrarbeit angeht, so Trainer Pellegrino Matarazzo, habe seine Mannschaft beim 1:1 in Frankfurt zwar „zwei Schritte nach vorne gemacht“. Allerdings ging dafür im Angriffsspiel nur wenig zusammen.

Ein Spieler, der auf der wichtigen Position vor der Abwehr für eben genau dieses Gleichgewicht im Spiel der Schwaben sorgen könnte, ist Orel Mangala. In Hessen gab der Belgier in der Schlussphase nach langer Verletzungspause sein Comeback. „Ein paar Minütchen mehr sind sicherlich möglich“, sagt der Chefcoach nun vor dem kommenden Bundesliga-Spiel gegen Bayer Leverkusen. Ob es jedoch für einen Platz in der Anfangsformation reicht, ist noch nicht klar.  „Nur wenn er 60 Minuten gehen kann, ist er auch eine Option für die Startelf. Und das wird sich in den nächsten Tagen entscheiden.“

Wer ersetzt den gesperrten Waldemar Anton?

Definitiv keine Alternative für den Spieltagskader ist an diesem Wochenende der rotgesperrte Abwehrchef Waldemar Anton. Für den Innenverteidiger, der nach seinem Platzverweis gegen Frankfurt ein Spiel pausieren muss, könnte Hiroki Ito oder Atakan Karazor in die Defensivzentrale rücken. Auch Offensivmann Chris Führich ist nach seinem Schlüsselbeinbruch noch kein Kader-Kandidat. Ebenso wie Mittelfeldspieler Philipp Förster, der aufgrund eines Infekts weiterhin nicht mit der Mannschaft trainieren kann.

Silas-Berater sorgt für Verwirrung

Etwas irritiert reagierte der Stuttgarter Trainer derweil auf die Aussagen des Spielerberaters Mehmet Eser. Der hatte unter der Woche angekündigt, dass sein Klient  Silas Katompa Mvumpa nach seiner schweren Knieverletzung „zeitnah“ wieder voll ins Mannschaftstraining einsteigen könne. „Ich kann das nicht bestätigen“, entgegnete Matarazzo, der aber vorsichtshalber beim medizinischen Staff nachfragte, ob er etwas verpasst habe. „Er ist jetzt fünfeinhalb Monate weg. Es wäre nicht sinnvoll, ihn zu früh ins Training zu integrieren. Wir bleiben bei unserem ursprünglichen Plan.“ Und der sieht ein Comeback auf dem Rasen erst für Mitte oder Ende November vor.