VfB Stuttgart

Nicolas Gonzalez, Florian Müller, Marc Oliver Kempf: So ist der aktuelle Stand der VfB-Transfergerüchte

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Ob Nicolas Gonzalez (re.) und Marc Oliver Kempf (li.) noch einmal gemeinsam das VfB-Trikot tragen werden, ist ungewiss. © ZVW/Benjamin Büttner (Archiv)

Aktuell köcheln drei Namen in der Transfer-Gerüchteküche rund um den VfB Stuttgart besonders heiß: Florenz buhlt um Flügelspieler Nicolas Gonzalez, der VfB verhandelt mit Mainz über einen Transfer von Keeper Florian Müller und die Zukunft von Innenverteidiger Marc Oliver Kempf ist weiter unklar. So ist der aktuelle Stand der Verhandlungen:

AC Florenz will Nicolas Gonzalez

Das Interesse aus Italien ist belegt, doch das erste Angebot aus der Toskana soll VfB-Sportdirektor Sven Mislintat noch zu niedrig sein. So berichtet die Bild-Zeitung, dass die Schwaben im Gesamtpaket - sprich Ablösesumme plus Bonuszahlungen - ab rund 28 Millionen Euro bereit wären, den Argentinier ziehen zu lassen. Zusätzlich soll auch eine Weiterverkaufsbeteiligung im Raum stehen. Das letzte Angebot aus Florenz beläuft sich laut italienischen Medienberichten auf 22 Millionen Euro Ablösesumme plus drei Millionen Euro Boni.

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Sollte der Gonzalez-Transfer in diesem Sommer über die Bühne gehen, haben die Stuttgart mit Karl Jesper Karlsson (22) von AZ Alkmaar bereits einen Nachfolger im Blick. Allerdingst steht der Schwede auch bei Topclubs aus ganz Europa (SSC Neapel, FC Valencia) auf dem Zettel.

Der Poker um Florian Müller

Mit dem Spieler ist man sich bereits einig, gefeilscht wird lediglich noch um die Ablösesumme. So sollen die Mainzer für ihren Torhüter rund sechs Millionen Euro fordern, was dem VfB wohl zu viel ist. Sollte der Transfer von Müller als Nachfolger für den nach Dortmund gewechselten Gregor Kobel nicht klappen, hat Sven Mislintat laut dem kicker mit Stefan Ortega (Arminia Bielefeld) und Loris Karius (FC Liverpool) zwei Alternativen in der Hinterhand. Plan A ist aber nach wie vor die Verpflichtung von Müller.

Was macht Marc Oliver Kempf?

Ein Angebot, seinen 2022 auslaufenden Vertrag vorzeitig zu verlängern, hat der Innenverteidiger im Mai abgelehnt. Ein Wechsel zu Eintracht Frankfurt ist weiter im Gespräch, wirklich konkret wurde es bislang aber noch nicht. Klar ist: Sven Mislintat würde den Abwehrspieler bei einem passenden Angebot ziehen lassen, um seinen finanziellen Spielraum in anderen Verhandlungsrunden zu erweitern.

Beispielsweise für einen Transfer des frischgebackenen U-21-Europameisters Nico Schlotterbeck vom SC Freiburg. Doch hier sind Konkurrenz (Bayer 04 Leverkusen) und die vom Sportclub geforderte Ablösesumme (13 bis 15 Millionen Euro) groß. Vor allem soll die Werkself nach kicker-Informationen auch bereit sein, die aufgerufene Summe zu bezahlen.